Richtfest für eine (fast) neue Kirche

Der Richtkranz hängt!

Neuapostolische Gemeinde will Anfang 2015 in das komplett sanierte und umgebaute Gebäude am Rugenbarg ziehen

Richtfest am Rugenbarg: Die Kirche der Neuapostolischen Gemeinde am Rugenbarg 238 wird so grundlegend saniert und umgestaltet, dass sie nach Fertigstellung wie ein kompletter Neubau wirken wird. Vorher wie nachher aber ist sie schlicht, bescheiden und unprätentiös und nicht sofort als Gotteshaus zu erkennen.
Trotzdem: der fast unsichtbare Rotklinkerbau von 1966 verwandelt sich und „kommt in die Sichtbarkeit“, wie es Gemeindevorsteher Michael Peper ausdrückte: Hinter einer vorgesetzten Eleganz ausstrahlenden Holzfassade, die den eingeschossigen Vorbau markiert, erhebt sich der weißverputzte zweigeschossige Kirchenbau. Architekt Gottfried Fink verordnete dem Kirchenschiff wandhohe und bodentiefe Fenster, die den Blick in den grünen Garten erlauben. Auch die Akustik ist ausgezeichnet – das bewies der Chor, der zum Richtfest sang. Dringend ersehnt, unter anderem für die Jugendarbeit, sind die neuen Versammlungsräume.
Seit Freitag hängt der Richtkranz an der Kirche. Knapp 100 Gemeindemitglieder feierten am vergangenen Freitagnachmittag im Altarraum zwischen noch rohen Wänden den Baufortschritt. Nur die Rollstuhlfahrer mussten draußen bleiben – zu gefährlich war es, die Rollis über die schmale Baustellenrampe in das Gebäude zu fahren. Dafür wird nach Fertigstellung jeder Winkel des Gotteshauses auch für sie zugänglich sein - Saal und Funktionsräume werden barrierefrei.
Im Januar, vielleicht sogar schon zu Weihnachten, kann der Neubau eingeweiht werden, in dem in Zukunft die neuapostolischen Gemeinden aus Lurup und Iserbrook ein gemeinsames Zuhause finden. Bis dahin ist die Kirche in Iserbrook Zentrum der Gemeinde aus Hamburgs Westen - dieses Gebäude wird nach dem Umzug aufgegeben.
1874 fand in Lurup der erste Gottesdienst der Neuapostolischen Gemeinde statt. Heute zählt sie etwa 470 Mitglieder, von denen 200 im Gemeindeleben aktiv sind. Die Gottesdienste sind gut besucht - es kommen jeweils um die 100 bis 150 Besucher.
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