Respekt, Leute!

Respekt zeigen, Respekt bekommen: Das Schulsprecherteam der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule hat sich die Aktion ausgedacht. (Foto: pr)

Geschwister-Scholl-Schule: Schulsprecher setzen sich für Miteinander ein

Sören Reilo, Lurup / Osdorfer Born

Sie wollen die Schulgemeinschaft stärken und den Umgang der Schüler miteinander verbessern. Sie wollen klar machen, dass unabhängig von Alter oder Geschlecht, von Hautfarbe oder Religion ein respektvoller Umgang wichtig ist. Dafür hat sich das Schulsprecherteam der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule (GSST) etwas Pfiffiges ausgedacht. Unter dem Titel „#RESPEKT“ wollen sie die Botschaft unter ihre Mitschüler bringen. Passend dazu gibt es zunächst ein cooles T-Shirt mit dem Aufdruck „Respct“. Nein, ist nicht falsch geschrieben. Ist in der Jugendsprache heute so Mode, manche Vokale wegzulassen. Versteht trotzdem jeder!
„Wir haben uns für das Logo entschieden, weil es in der Musikbranche, insbesondere der Hip-Hop-Szene sehr beliebt ist. Da viele unserer Mitschüler den Geschmack der Hip-Hop-Musik teilen, erhoffen wir uns damit, dass sich die Schüler in dem Logo und dem Hintergrund des Logos wiederfinden. Gleichzeitig repräsentieren wir damit die jetzige Generation“, sagt Said Veder vom Schulsprecherteam.
„Wir erhoffen uns damit, die Schulkultur zu stärken, Konflikten vorzubeugen und das Verständnis zu schärfen, dass die Schule ein Ort für alle ist“, erzählt Hiwad Siamek.

Vorbild sein kann jeder Schüler


Das T-Shirt soll eine Botschaft transportieren und gleichzeitig daran erinnern, dass Respekt bei jedem selbst anfängt und jeder ein Vorbild sein kann. Zunächst möchte das Schulsprecherteam dies zur Leitidee der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule machen.
Denn eins ist für die Jugendlichen klar: „Ein respektvoller Umgang ist die Voraussetzung für eine funktionierende Schulgemeinschaft, die aus so vielen verschiedenen Altersgruppen und Kulturen besteht. Das passende Benehmen, andere nicht zu schikanieren oder zu beleidigen, gehört dazu.“
Das langfristige Ziel des Projekts ist es, dass die GSST-Schüler ihren Alltag in den Stadtteil hineintragen.
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