Praxis Lange endgültig zu

Die alteingesessene Praxis an der Franzosenkoppel 104 wurde jetzt für immer geschlossen.

Praxis Hundius/Volkenstein beendet Aufnahmestopp und kann Patienten übernehmen.

Schlechte Nachricht für alle Patienten der Praxis Dr. Dirk Lange. Der Praxis-Standort in der Franzosenkoppel 104 ist ab sofort – nach dem Tod des Arztes im März 2014 und vielen Monaten der Vertretung – endgültig geschlossen. Die gute Nachricht: Die Kassenzulassung ist von einer anderen Luruper Allgemeinarzt-Praxis gekauft worden. Damit hat diese Praxis ihr Recht ausgeweitet, Behandlungen mit den Kassen abzurechnen. Sie kann ihren bisherigen Aufnahmestopp beenden und weitere Patienten aufnehmen.
Es handelt sich um die Praxis der Ärzte Heiko Hundius und Dr. Monika Volkenstein in der Elbgaustraße 120. Das Wochenblatt hat mit Dr. Monika Volkenstein gesprochen. Sie bedauert sehr, dass die Praxis von Dr. Lange schließen musste: „Das war eine Nachbarschaftspraxis, mit der wir uns immer gut verstanden haben und wir haben nach dem viel zu frühen Tod von Dr. Lange ständig gehofft, dass sich jemand findet, der die Praxis dort weiterführt.“
Ein Jahr lang habe man die Lage beobachtet. Es wurde schnell deutlich: Weit und breit fand sich kein Käufer, der bereit war, die Praxis weiterzuführen. Schließlich drohte die Kassenzulassung an ein großes Hamburger Ärztehaus außerhalb von Lurup zu gehen. Da habe man sich entschlossen, die Zulassung zu erwerben, um sie für Lurup zu erhalten.
Die ehemaligen Lange-Patienten werden an der Praxis Hundius in Zukunft von der Assistenzärztin Elena Mintert versorgt. Die Patienten kennen sie; sie hat nach dem Tod von Dr. Lange mehrere Monate vor Ort ausgeholfen. Auch die Arzthelferinnen der geschlossenen Praxis Lange, die den Patienten bekannt und vertraut sind, konnten in die Praxis Hundius/Volkenstein übernommen werden.
Den Standort selbst zu halten, sei allerdings zeitlich und finanziell nicht möglich. Dr. Monika Volkenstein: „Für uns war es ein Anliegen, den Sitz in Lurup zu behalten. Wie viele Luruper hätten aber auch wir es am schönsten gefunden, wenn die Praxis an der Franzosenkoppel wie bisher weitergeführt worden wäre.“
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