Neujahrsempfang im Sturm

Auf dem Neujahrsempfang im Gespräch: Brita Schmidt-Tiedemann, Vorsitzende des Bezirks-Seniorenbeirates Altona, Bernd Schmidt-Tiedemann vom Lichtwark-Forum (r.) und Frank Schmitt, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter.

Luruper Bürgerverein lud ins Böv 38

Der Luruper Bürgerverein rief zum Neujahrsempfang - und alle, alle kamen. Bis auf die Vertreter der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. Verständlich: Die hatten am Freitagnachmittag alle Hände voll damit zu tun, aufzuräumen, wo der Sturm zugeschlagen hatte.
Umso gerechtfertigter die Ankündigung von Inge Hansen, Erste Vorsitzende des Luruper Bürgervereins, das Sparschwein des Vereins – und vor allem dessen Inhalt – Ende 2015 der Freiwilligen Feuerwehr und ihrer Jugendfeuerwehr zu überreichen.
Das, was im Jahr 2014 zusammengekommen war, 600 Euro, erhielt Margret Roddis für das Luruper Stadtteilhaus Böv 38. Roddis, die sich sichtlich freute, kündigte an, die Summe für Renovierungen zu verwenden.
Inge Hansen plädierte in ihrer Rede für eine Schienenanbindung Lurups, wie sie seit 1960 von Hamburger Politikern jeder Couleur angekündigt, aber nie wirklich angepackt worden ist: „Uns Lurupern ist völlig egal, was nach Lurup kommt - Hauptsache, es kommt was - aber ich befürchte, ich werde es nicht mehr erleben!“
Auch in Sachen Stadtteilhaus Böv 38 bezog die Bürgervereinsvorsitzende klar Position: Sie forderte eine Umverteilung der Gelder, die sämtliche Stadtteilkulturzentren im Bezirk bekommen, zugunsten des finanziell benachteiligten Luruper Hauses.
Ein drittes heißes Eisen: die geplante Errichtung von Wohnhäusern hinter der Stadtteilschule Lurup. Dort wird Sport- in Schulgelände umgewandelt, um mehrere, derzeit auf verschiedene Standorte verteilte Klassen an einem Standort zusammenzuführen. Im Zuge der Umwandlung soll ein Teil des Geländes für Wohnungsbau abgezwackt werden. Dies soll helfen, den Schulneubau zu finanzieren. Eine schlechte Idee, findet der Bürgerverein, und stützt damit den Elternrat der Schule, der befürchtet, dass es auf dem Schulhof zu eng werden könnte.
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