Neuer ICE: Boxenstopp in Eidelstedt

Der neue ICE 4 macht Boxenstopp in Eidelstedt: Ab Herbst testet die Bahn Züge auf der Strecke Hamburg – München. (Foto: Deutsche Bahn AG)

Bahn lässt vierte ICE-Generation auch in Hamburg warten

346 Meter lang, 830 Sitzplätze, 250 Stundenkilometer Spitze: Eckdaten des neuen ICE 4. Vor gut zwei Wochen war großer Bahnhof zur Weltpremiere in Berlin, am Mittwoch (5. Oktober) stellte die Deutsche Bahn ihr zukünftiges „Flaggschiff“ im Betriebswerk in Eidelstedt vor. Dort wird der Zug zukünftig auch gewartet, wenn er Hamburg anfährt. Das Werkstattpersonal wird extra geschult für das neue Modell, zwei Arbeitsbühnengleise in Eidelstedt wurden umgebaut.
Ab Herbst testet die Bahn zwei neue Züge auf der Strecke zwischen Hamburg und München. Wesentliche Neuerung des ICE 4: Statt Triebköpfen am Anfang und Ende des Zugs gibt es bis zu sechs Wagen mit Antriebseinheiten im Boden (Unterflurtechnik). Vorteil: Es passen mehr Fahrgäste rein, der ICE 4 hat etwa 15 Prozent mehr Sitzplätze als die erste Generation.
Neu sind auch Fahrradabstellplätze, fest eingebaute Lifte für Rollstuhlfahrer, größere Familienabteile und WLAN im ganzen Zug. Auch die Klimaanlage soll gegenüber den häufig schwächelnden Vorgängermodellen besser sein.
Ab Dezember 2017 soll der ICE 4 auf einigen Verbindungen der Strecken Hamburg–Frankfurt/Main–Stuttgart und Hamburg–Würzburg–München unterwegs sein. Die Bahn hat vorerst 130 Züge bestellt. Gesamtkosten: rund 5,3 Milliarden Euro.
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