„Lurup“ zum Sitzen – in schönem Mosaik verkleidet

Projektleiterin Uta Dahlem vom Job Club Altona freute sich mit Patricia, Mehtap, Vanessa und Anika (v. l.) über deren Bank in Form eines „P“. Foto: da
Hamburg: Lurup |

Im Böverstpark: Fünf Bänke in der Form der Lurup-Buchstaben eingeweiht

Wer den neuen Böverstpark besucht, kann jetzt im Sitzen skaten: Seit Freitag lädt eine Betonbank zu Verweilen ein, deren Oberfläche mit Mosaik und Fliesen verziert ist – zusammengesetzt zeigen die Einzelteile ein rotes Skateboard. Und: Die Bank nahe der Skaterbahn hat die Form eines „U“. Insgesamt fünf solcher Kunstbänke zieren die Grünfläche zwischen Böverstland und Eck- hoffplatz. Alle haben die Form eines Buchstabens – zusammen ergeben sie das Wort „LURUP“. Kreiert haben das Werk 21 Schüler der Stadtteilschule Lurup und Schüler der Bergedorfer Gewerbeschule Bautechnik. „BankKunst Lurup“ lautet der Titel des Projektes des Job Clubs Altona.
In vier Wochen haben die Bergedorfer Schüler die Lurup-Buchstaben in drei Tonnen Beton gegossen. Die Luruper Schüler haben dann in drei Tagen bei der Firma „Hansen Plakatanschlag“ die Buchstaben mit Glas- und Keramikmosaik verschönert. Das Ergebnis freut die Künstler: „Es ist sehr gut geworden“, sagt die 15-jährige Patricia. Die Luruperin war jedoch nicht immer so zufrieden: „Es war auch körperlich anstrengend“, räumt sie ein – das Mosaik musste intensivst geschrubbt werden.
„Die Schüler haben Ausdauer gezeigt“, sagt Uta Dahlem vom Jobclub Altona, der das Vorhaben im Rahmen des Projektes „Agenten in Lurup für Ausbildung“ (ALFA) angeschoben hat. Die Neunt- und Zehntklässler haben auch Fingerfertigkeit bewiesen – und für Lurup geworben, betont Uta Dahlem.
Alle Betonbänke haben einen Bezug zum Stadtteil oder zu ihrer Umgebung. So ziert das „L“ die Zahl 47 – und meint damit das Ende der Postleitzahl für den Stadtteil. Das erste Lurup-„U“ steht nahe dem Teich des Parks und zeigt ein Schiff, einen Hai und einen Waal. Das „R“ bezieht sich ebenfalls auf Wasser: eine grüne Schlange schlängelt sich über den Buchstaben. Auf das Skater-„U“ folgt das „P“: Hier haben Quietsch-Enten das Sagen, die von Mosaik-Schmetterlingen und -Bäumen umgeben sind.
Der Künstler Kai Teschner hatte die Schüler beraten und ihnen geholfen, ihre Ideen zu verwirklichen. Wie auch die Besucher der Einweihungsfeier ist er vom Werk angetan: „Es ist schön – aber das Wichtigste ist, dass sich die Schüler bleibend und sinnvoll im Stadtteil verwirklicht haben.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.