Konzert klappte, U-Bahn streikte

In Konzertkluft: die New-York-Reisenden des Goethe-Gymnasiums. (Foto: pr)

Die Sänger des Goethe Gymnasiums waren sechs Tage lang in New York City.

Sie sind alle wieder heil zurück: die 65 Sänger und Sängerinnen des Großen Chors des Goethe-Gymnasiums, die in der Carnegie Hall in New York aufgetreten sind, mitsamt ihren erwachsenen Begleitern.
Kaputt, erschöpft, voller neuer Eindrücke. „Anstrengend, aber großartig!“ ist das Fazit von Chorleiterin und Astrid Demattia. Die 13- bis 19-jährigen Schüler und Schülerinnen haben in sechs Tagen New York ein Mammutprogramm bewältigt: Drei vierstündige Proben für das Chorkonzert, in dem sie sangen. Stadtrundfahrten, jede Menge Besichtigungen, ein Musical-Besuch, Autogrammstunde mit dem Komponisten Karl Jenkins. Und natürlich der Auftritt in der Carnegie Hall, die Mädchen im festlichen schwarzen Kleid, die jungen Herren im schwarzen Anzug.
„Qualitativ enorm hoch, professionell mit großen Anforderungen an die Sänger und in sehr zügigem Englisch“ seien die Proben für das Konzert vor sich gegangen, berichtet Musiklehrerin und Chorleiterin Astrid Demattia. Sie ist stolz auf ihren Chor. Die jungen Sänger hätten sich mühelos musikalisch zurechtgefunden und seien, auch außerhalb des Konzertsaals, vorbildlich diszipliniert gewesen und gut miteinander ausgekommen.
Glück mit dem Wetter habe man auch gehabt: Bis auf einen Regentag sei der Himmel strahlend blau gewesen. Eine kleine Enttäuschung gab es allerdings: Das Shoppen im Kultkaufhaus Macy’s fiel aus – die U-Bahn streikte. „Das war schon abenteuerlich“, erzählt die Lehrerin. „Erst 65 Leute durch die Sperren zu lotsen – bei dem einen oder anderen ging natürlich die Magnetkarte nicht – um dann festzustellen, dass ausgerechnet an dem Tag die U-Bahn gar nicht fährt!“
Nach dem Rückflug New York-Frankfurt-Hamburg seien dann aber sämtliche Energiereserven erschöpft gewesen. „Da liefen dann am nächsten Tag“, so Demattia, „richtig ein paar kleine Leichen in der Schule herum....“
Demattias Dank gilt den Spendern und Sponsoren, die die Reise möglich gemacht haben: „Es hat immer noch etwas total Unwirkliches – diese Reise werden wir alle nie vergessen.“ Jetzt ist ein Vortrag mit Fotos und Filmen geplant, zu dem alle eingeladen werden, die zum Gelingen des Carnegie-Hall-Abenteuers beigetragen haben.
Auch musikalisch wird der New-York-Aufenthalt Folgen haben: Im jährlichen großen Chorkonzert im Juli werden unter anderem Broadway-Melodien erklingen.
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