Kinder malen das Schöne im Alltag

Franziska Neubecker (l.) und Barbara-Kathrin Möbius von der LichtwarkSchule wissen die Qualität der Bilder zu schätzen, die Schüler wie Karl (l.) und Emre gemalt haben. Foto: da
Hamburg: Lurup |

Bilder-Ausstellung von Schülern der LichtwarkSchule

Wolken umkreisen ein Hochhaus, Pferde grasen auf einer Koppel oder eine Pyramide erhebt sich in der Wüste: Eine große Bandbreite an Bildern präsentiert das Stadtteilhaus Lurup am Böverstland 38 noch bis zum 25. Oktober. 13 Schüler von Luruper Grundschulen haben die Werke innerhalb eines Projektes der LichtwarkSchule gemalt.
„Wir wollen das Potenzial der Kinder fördern und ihre Talente entwickeln“, sagt Franziska Neubecker, die Gründerin und Geschäftsführerin der LichtwarkSchule. Zudem erklärt sie: „Kinder sollen Kultur ohne Stress und Fingerzeig erleben“, zum Beispiel durch einen Besuch der Hamburger Kunsthalle, die Alfred Lichtwark als deren erster Direktor geleitet hatte. Des Weiteren sollten Schüler der LichtwarkSchule, so Franziska Neubecker, „auch das Schöne im Alltag entdecken“.
Diese Ziele wurden in Lurup zusammen mit der Künstlerin Barbara-Kathrin Möbius verfolgt. Sie hat 13 kreative Schüler, die von ihren Lehrern ausgewählt wurden, ein halbes Jahr lang zwei Stunden pro Woche unterrichtet.
„Das hat Spaß gemacht!“, sagen die achtjährigen Emre und Karl übereinstimmend. Gemeinsam haben sie einen Dschungel mit Palmen gemalt. Hanna und Younes aus der Klasse 3e der Fridtjof-Nansen-Schule/Schule Swatten Weg haben eine Koppel kreiert, auf der Pferde im satten Grün grasen, unter einer strahlenden Sonne. Andere Bilder spiegeln derweil beide Seiten des Sommers 2011 wider. So teilt sich das Bild einer Wiese in hellen Sonnenschein auf der einen Seite, und in einen grauen, regenverhangenen Himmel auf der anderen Seite. „Die Bilder sind toll!“, freut sich Kursleiterin Barbara-Kathrin Möbius.
Doch auch die Eltern sind ganz angetan vom Ergebnis der LichtwarkSchule. So sagte Cindy Bouchaga: „Es ist sehr schön, wenn Kinder ihre Kreativität ausleben können und in so einer Ausstellung haben die Bilder noch eine ganz andere Wirkung.“
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