Kein Geld aus Altona für Lurups Stadtteilkultur

Das jüngste Stadtteilkulturzentrum im Bezirk Altona, das Böv 38 am Böverstland in Lurup, muss weiter um seine Finanzierung bangen.

Antrag auf Geld-Umverteilung scheitert in der Bezirksversammlung

Hat nicht geklappt. Der Versuch der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung, den drei etablierten Altonaer Stadtteilkulturzentren Haus Drei, Motte und GWA St. Pauli Geld abzuzwacken, um es dem Luruper Stadtteilkulturzentrum Böv38 zukommen zu lassen, ist gescheitert.
Worum ging es? Das Luruper Stadtteilkulturzentrum braucht Geld und zwar aus dem Topf „institutionelle Förderung“. Nur der garantiert Längerfristigkeit. Heißt: Nur mit Geld aus diesem Topf können Arbeitsverträge mit Mitarbeitern geschlossen werden.
Während die Bezirkspolitiker aller Parteien der Meinung sind, eigentlich müsse die Kulturbehörde das Portemonnaie weit genug öffnen, um allen Stadtteilkulturzentren ein Auskommen zu garantieren, wollte die SPD dem klammen Böv38 darüberhinaus Soforthilfe zukommen lassen. Dabei setzte man auf das Prinzip Umverteilung: Die drei großen Stadtteilkulturzentren aus Altona sollten aus ihrer institutionellen Förderung jeweils 18.000 Euro abgeben, sodass das Böv38 die 54.000 Euro erhält, die es für einen kontinuierlichen Weiterbetrieb braucht. Dafür versprach die SPD den drei Geber-Zentren, die je 18.000 Euro aus anderen Quellen zu erstatten.
Diese Zusage war den Linken in der Bezirksversammlung zu vage formuliert. Völlig überraschend für die SPD enthielt sich die Linke, bisher Befürworter einer Umverteilung, der Stimme.
CDU und Grüne hatten ein Umschichten der Gelder zwischen den Stadtteilkulturzentren stets abgelehnt, sie stimmten also dagegen.
Die SPD, lediglich unterstützt von der AfD, unterlag.
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