Hans aus Lurup - jeden Tag auf Sendung

Sieht sich selbst als Künstler und Freigeist und scheint in der Gruppe von „Newtopia“ noch nicht ganz angekommen zu sein: Hans Ripa aus Lurup. (Foto: SAT.1)

In einer neuen TV Reality Show erschaffen 15 „Pioniere“ unter harten Bedingungen
ihre eigene Welt – Ein Luruper Fitnesstrainer ist dabei.

Aus dem Nichts eine funktionierende Welt erschaffen - das müssen die Teilnehmer von „Newtopia“, einer neuen TV-Reality-Show. Vor Ort dabei: ein Mann aus Lurup, Hans Ripa. Er ist einer von 15 so genannten „Pionieren“, die auf dem Land in Mecklenburg-Vorpommern ein Jahr lang daran arbeiten werden, ein eigenes Gesellschaftsmodell auf die Beine zu stellen.
Am Anfang steht das große Nichts. Eine alte Scheune als Dach über dem Kopf, keine Regeln, keine Gesetze, kein Plan. Viel schlimmer: keine Nahrung, keine Toiletten, keine Heizung. Dafür mehr als 100 Kameras, die jede Bewegung, jede Regung der 15 abenteuerlustigen Männer und Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet aufzeichnen - und Tag für Tag, außer sonnabends und sonntags, ausstrahlen.
Hans Ripa, 30, aus Lurup hat auf jeden Fall die körperlichen Voraussetzungen, um den harten Bedingungen zu trotzen. Der Sport-Fanatiker ist Fitness-trainer und Ernährungscoach: „Ich möchte meinen Mit-Pionieren zeigen, wie man sich bewegt und gesund ernährt, ohne viel Aufwand zu betreiben.“ Außerdem arbeitet er als Tattoo-Model. Ein Bild von einem Mann, in mehr als einer Hinsicht: Sein Körper ist eine Galerie. Ein harter Kerl? Nicht unbedingt. Er beginnt gerade, sich künstlerisch als Fotograf zu profilieren. Und sein Innenleben scheint eher fragil zu sein. So gibt er zu, dass bei ihm die Tränen leicht fließen – jedenfalls, wenn er einen Film guckt: „Ich weine sogar bei Kinderfilmen. Und das ist auch kein Problem für mich.“
Wie sieht er sich selbst? „Als Künstler, Freigeist, als freischaffender Mensch.“ Newtopia bedeutet für ihn, sich in einem großen Projekt zu verwirklichen: „Newtopia ist ein totaler Traum für mich, ich möchte mich selbst finden, mich verwirklichen und ich sehe es als Chance, mich weiter zu ent-
wickeln. Und ganz ehrlich gesagt: Ich hab mich auch ganz schön in das Projekt verliebt.“
Hans Ripas Kindheit war alles andere als schön. Schlimme Familienverhältnisse, Gewalt, daraus resultierend Stress in der Schule und Schulschwänzen. „Ich hab mehr Zeit auf der Straße verbracht als in der Schule.“
Im Camp kommt er als Einzelkämpfer mit harter Schale daher, der keiner Konfrontation aus dem Weg geht, einer, der eher wenig teamfähig ist, der aneckt. Seine Mitpioniere haben bereits ein erstes Urteil gefällt: Hans isst zu viel und arbeitet zu wenig.

Infos zur Sendung
Seit dem 23. Februar haben 15 Pioniere ein Jahr lang die Chance, sich eine eigene, andere, vielleicht bessere Gesellschaft zu erschaffen. Mit eigenen Händen und ohne Hilfe von außen. SAT.1 zeigt „Newtopia" immer montags bis freitags um 19 Uhr.
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