Größere Haltestelle für schnellere Busse

Dank der verlängerten Haltebucht können jetzt ein Gelenkbus und ein Standardbus gleichzeitig an Bushaltestation Fangdieckstraße – in Richtung Klein Flottbek oder Schenefeld – halten. Foto: da
 
Dank der verlängerten Haltebucht können jetzt ein Gelenkbus und ein Standardbus gleichzeitig an Bushaltestation Fangdieckstraße – in Richtung Klein Flottbek oder Schenefeld – halten. Foto: da
Hamburg: Bushaltestelle Fangdieckstraße |

Station Fangdieckstraße verlängert, neue Fuß- und Radwege – Lob

René Dan, Lurup
Darauf haben sich viele gefreut: Die Bauarbeiten an der Bushaltestation Fang- dieckstraße, direkt vor den Elbgau-Passagen, wie auch des angrenzenden Fuß- und Radweges wurden jüngst beendet. Jetzt erstrahlen die modernisierte Bushaltestelle an der Elbgaustraße wie auch der Fuß- und Radweg in neuem Glanz – und mit einer verlängerten Bushaltebucht.
„Die Haltestelle Fangdieck- straße wurde verlängert und modernisiert sowie den heutigen ‘Platz‘-Bedürfnissen angepasst“, erklärt Kay Goetze, Pressesprecher der Pinneberger Verkehrsgesellschaft (PVG/ VHH). So können jetzt gleichzeitig ein 18 Meter langer Gelenkbus und ein „Standardbus“ (zwölf Meter) gleichzeitig in der verlängerten Stationsbucht halten.
Zentral für die Verlängerung der Haltestelle waren auch die Staus, die Linksabbieger in die Fangdieckstraße verursachen. „Durch die Staus mussten die Busse sehr lang warten, bis sie an die Haltestelle fahren konnten. Das ist fortan besser“, freut sich Kay Goetze.
Wer wartet, kann sich in einem neuen, größeren Wartehäuschen vor Wind und Wetter schützen. Gleichzeitig haben Fußgänger und Radfahrer mehr Platz: Der Fußweg wurde mit neuen Gehwegplatten erneuert, Radfahrer haben ebenfalls mehr Platz. Sie können auf einem rund 80 Zentimeter breiten Radweg fahren, der rot markiert ist. Gesamtinvestition der modernisierten Bushaltestelle, deren Grünbereich ebenfalls erneuert wurde: „Knapp 200.000 Euro“, weiß Nils Fischer, Vize-Pressesprecher des Bezirksamtes Altona. Das Geld bereitgestellt hat Wirtschafts- und Verkehrsbehörde aus dem Topf, der den öffentlichen Personennahverkehr fördern soll.
Im Rahmen der Modernisierung grenzen weiße Nappasteine auch optisch Rad- und Fußweg voneinander ab. Nils Fischer: „Für Menschen mit Behinderungen wurden zusätzlich Aufmerksamkeits- und Begrenzungsstreifen sowie ein sogenanntes Einstiegsfeld hergestellt.“
Viele Luruper loben das neue Erscheinungsbild der Bushaltestelle. Auch Wolfgang F. Friederich, Vorsitzender der Werbegemeinschaft der Elbgau-Passagen, freut sich: „Jetzt wird der gesamte Eingangsbereich der Elbgau-Passagen aufgewertet.“

Zwei Monate Bauarbeiten
Die eigentlichen Bauarbeiten haben vom 10. April bis 8. Juni gedauert. Bereits im November letzten Jahres wurde mit den Abrissarbeiten rund um das alte Wetterhäuschen begonnen, im Anschluss wurde die Haltestelle, die bis zu 33 Fahrten pro Stunde aufweist, in die Spreestraße verlegt. Zudem bekamen die Glas- und Papiercontainer einen neuen Standort im Friedrichshulder Weg.
Im Verlauf der Modernisierung wurde auch eine Sitzbank rund acht Meter vor der Busbucht aufgestellt. Allerdings sieht Wolfgang F. Friederich, Vorsitzender der Werbegemeinschaft der Elbgau-Passagen, hier noch ein Manko: „Die Bank hat keinen Papierkorb, künftig könnte der Abfall rings um die Bank geworfen werden.“ Nils Fischer, Vize-Pressesprecher des Bezirksamtes Altona, verweist jedoch auf einen Mülleimer, der rund zehn Meter von der Bank entfernt steht: „Dies wird seitens des Bezirksamtes als ausreichend angesehen.“ da
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