Für Lurup: Bänke mit Mosaik verziert

Cheyenne Kruse (14), Nicole Liper (15) und Farah Belarbi (14, v.l.) arbeiten an ihrem Schlangenmotiv auf dem Buchstaben R. (Foto: cn)
Hamburg: Lurup |

Schüler arbeiten an Projekt für künftigen Böverstpark

von Connie Neumann
L U R U P – diese Buchstaben werden demnächst im Böverstpark zu finden sein. Parkbesucher werden auf ihnen sitzen und sie bewundern: Denn bei den fünf Buchstaben handelt es sich um ganz einmalige Parkbänke. Sie entstanden im Rahmen des Schüler-Projektes „BankKunst Lurup“.
22 Schüler der 9. und 10. Klassen aus der Stadtteilschule Lurup fertigten die individuellen Sitzmöbel in mühevoller Kleinarbeit. Die 14- bis 16-jährigen Jugendlichen verzierten in Kleingruppen die Bänke nach ihren eigenen Entwürfen mit kunterbunten Mosaiksteinen. Eine Schlange, ein Marienkäfer, aber auch eine Skaterbank sowie ein Kunstwerk, das die Luruper Postleitzahl 22547 wiedergibt, entstanden auf den Steinbänken.
Künstlerischen Beistand erhielten sie dabei von Kai
Teschner. „Auch für mich ist das Neuland, sonst fertige ich überwiegend Wandbilder“, erklärt der Künstler, der im vergangenen Jahr einen Bus mit Schülern bemalte. Derzeit läuft ein vierjähriges Projekt an vier Luruper Schulen, welches der Job Club Altona federführend betreut. Das Ziel: Schüler sollen leichter in Ausbildung und Arbeit integriert werden, und so heißt das Projekt ALFA: Agenten in Lurup für Ausbildung.
Uta Dahlem, Marion Bodt und Bärbel Schulz vom Job Club Altona betreuen die BankKunst. 23 Gleisbauarbeiter der Gewerbeschule für Bautechnik haben in Bergedorf die fast 70 Elemente für die Bänke gegossen. Sie wurden vom Bauhof Altona nach Lurup gebracht. „Hier hat uns freundlicherweise das Familienunternehmen Hansen Plakatanschlag in der Luruper Hauptstraße 66 für die Mosaikarbeiten eine Halle zur Verfügung gestellt“, berichtet Projektleiterin Uta Dahlem.
Für Freitag, 21. Oktober, sind Interessierte zu einem Rundgang in den Böverstpark geladen, bei dem die Bänke eingeweiht werden sollen. Die jugendlichen Künstler haben dann die Möglichkeit, ihre Werke zu erklären, und die Bänke können nach Herzenslust ausprobiert werden. Denn wer hat schon die Gelegenheit, auf einem mit Mosaiksteinen versehenen L, U, R, U oder P zu sitzen?
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