Bauen am Eckhoffplatz: Freude und Sorgen

Sie diskutierten über „Lurup im Aufbruch“: SPD-Bürgerschaftsabgeordneter Frank Schmitt, Dirk Haarbach von der Nordeutschen Baugenossenschaft, Projektleiter Sven Barthe von der Norddeutschen Grundvermögen, Jean Jaques de Chapeaurouge, Geschäftsführer der Norddeutsche Grundvermögen, Volker Skroblies, Vorstandsmitglied der Norddeutschen Baugenossenschaft, und SPD-Bezirksfraktionschef Thomas Adrian (v. l.). Foto: fh
Hamburg: Lurup |

Investoren stellten ihre Pläne für Lurup vor – Skepsis vor allem wegen Verkehrsführung

Frauke Heiderhoff, Lurup
Die ersten Geschäfte im Lurup Center haben eröffnet. Viele Luruper freuen sich darüber, andere sehen einige Ent - wicklungen mit Sorge. Das wurde bei einer Podiumsdiskussion in der Stadtteilschule Lurup deutlich. Dort stellten sich SPD-Politiker und Investoren den Fragen der Luruper. Veranstaltungsmotto: „Lurup im Aufbruch“.
Eine Rentnerin äußerte ihre Freude über die Bauprojekte rund um Lurups neue Mitte. „Ich habe mich früher geschämt, in Lurup zu wohnen“, so die Anwohnerin. Doch neue Wohn- und Geschäftsstrukturen verleihen „dem trostlosen Eckhoffplatz ein neues Gesicht“.
Ähnlich äußert sich der Geschäftsführer von Hermes Schleifmittel, Dr. Jan Cord Becker: Es sei „ein guter Schritt“, einen Teil des Industriegeländes in ein Wohngebiet zu verwandeln. Lurup benötige „dringend Wohnungen und Arbeitsplätze“.
Sorgen machen sich Anwohner des Lüttkamps um ihre verkehrsberuhigte Zone. Sie rechnen mit Schleichverkehr. Ein zentraler Grund: Die Ausfahrt des Parkhauses des Lurup Centers mündet künftig in den Lüttkamp. Viele Luruper glauben nicht, dass die versprochene „intelligente Ampelschaltung“ Staus und Schleichverkehre verhindert.
Mit noch mehr Verkehr ist zu rechnen. So baut das Unternehmen Fewa am Jan-Külper-Weg Wohnungen. Die Norddeutsche Baugenossenschaft wird einen Teil des Hermes-Geländes bebauen. Konkrete Details wurden nicht genannt. Immerhin ist klar: Das Hochhaus soll saniert werden und Grünareale sollen entstehen. Anwohner können Gestaltungsvorschläge unterbreiten.
SPD-Bezirksfraktionschef Thomas Adrian blickt trotz so mancher offener Frage optimistisch in die Zukunft: „Es ist schön, dass der Eckhoffplatz mal wieder das wird, was er früher mal war – ein echtes Luruper Ortszentrum.“
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Martin Sünkenberg aus Lurup | 23.11.2011 | 20:58  
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