Floorballer wollen mit Biss in die Saison starten

Wann? 21.09.2013 19:00 Uhr

Wo? Sporthalle Hoheluft, Lokstedter Steindamm 52, 22529 Hamburg DE
Haben noch größeren Hunger auf Erfolg: Eimsbüttels Floorballer heißen jetzt ETV Piranhhas. (Foto: pr)
Hamburg: Sporthalle Hoheluft |

ETV-Abteilung nennt sich jetzt „Piranhhas“ – Floorballer des Jahres verlässt das Team

Von Jakob Drechsler, Eimsbüttel – Bissigkeit gilt unter Sportlern gemeinhin als eines der Hauptmerkmale erfolgreichen Spiels. Die Floorballer des Eimsbütteler TV (ETV) vermitteln den richtigen Biss künftig allein schon durch ihren Namen: Ab sofort firmieren alle sieben Mannschaften der Abteilung unter dem Namen ETV Piranhhas. „Der Fisch verkörpert viele Eigenschaften der Floorballer insgesamt sehr gut“, sagt ETV-Boss Frank Fechner über die neue Marke, die mit entsprechendem Logo einhergeht.
Die Marketing-Offensive ist in der Floorballszene beispiellos, Piranhhas-Fanartikel wie Kapuzenpullis oder Schlüsselanhänger sollen erst der Anfang sein. Teammanager John Bracker erhofft sich durch den neuen Namen die Steigerung des Bekanntheitsgrades und wachsendes Interesse bei Sponsoren. Sportlich soll der Hunger des Pokalfinalisten auf weitere Erfolge gesteigert werden.
Die Spieler selbst finden bereits Gefallen an dem neuen Label. So auch Mike Dietz – obgleich der Torhüter der Piranhhas bald schon Richtung Schweden weiterschwimmen wird. „Das ist ein richtig klingender Name“, sagt der deutsche Floorballer des Jahres, der jüngst auch noch von der Bezirksversammlung Eimsbüttel ausgezeichnet wurde. Während der ersten beiden Spiele gegen Dauerrivale Wernigerode in Liga (Sonnabend, 19 Uhr) und Pokal (Sonntag, 15 Uhr, jeweils Sporthalle Hoheluft) steht der 22-Jährige noch zwischen den Pfosten, dann packt Dietz die Koffer für ein studienbedingtes Praktikum.
Schon vorher müssen die Piranhhas mit Tipi Koivisto und Tomas Kasemets auf zwei weitere Leistungsträger verzichten, die Hamburg aus beruflichen Gründen verlassen haben. „Mikes Abgang trifft uns schwer“, sagt ETV-Stürmer Mathis Wittneben, „wenn er gut gespielt hat, waren wir alle gut.“ Ohne den großen Rückhalt müsse die Spielweise nun möglicherweise angepasst werden – was in jedem Fall bleiben soll, ist der Biss. Nicht nur als Werbe-slogan.
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