Sieben Spiele ohne Sieg

Das Oberligateam der SG Wilhelmsburg. Foto: pr

Handball: Oberligaaufsteiger SG Wilhelmsburg hofft in Bad Schwartau auf ein Erfolgserlebnis

RAINER PONIK, HAMBURG-SÜD

Müssen die Oberliga-Handballerinnen der SG Wilhelmsburg (SGW) nach nur einer Spielzeit wieder in die Hamburg-Liga zurückkehren? Nach einem gelungenen Saisonstart (6:6-Punkte) war die Stimmung prima, doch nach Claudia Thiedes verletzungsbedingtem Saison-Aus (Kreuzbandriss) konnte der Aufsteiger nur noch zwei der folgenden vierzehn Partien für sich entscheiden.
Weil die SGW in den letzten sieben Spielen sieglos blieb, fehlt das Selbstvertrauen, das im Kampf um den Klassenerhalt gebraucht wird. Das wurde auch im „Heimspiel“ am vergangenen Sonnabend wieder deutlich, das aufgrund von Renovierungsarbeiten in der Halle Dratelnstraße nach Hamm verlegt werden musste. „Wir lagen schon nach vier Minuten mit 0:3 zurück und sind diesem Rückstand bis zum Ende hinterher gelaufen“, ärgerte sich SGW-Trainer Sven Petersen über die 22:26-Pleite gegen die 2. Damen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen.
„Wir können besser Handball spielen“, Sven Petersen
„Wir nutzen unsere Chancen nicht, werden nervös und machen dann viele unnötige Fehler“, beobachtet Sven Petersen seit Wochen das immer gleiche Muster. Zudem gelang es der SGW-Abwehr einfach viel zu selten, Owschlags Top-Torjägerin Katharina Niese (12 Tore) am erfolgreichen Abschluss zu hindern.
Trotz der Negativserie hat die SG Wilhelmsburg durchaus noch Chancen, den angestrebten Klassenerhalt zu erreichen. Noch trennen die SGW zwei Punkte von einem Abstiegsplatz. Schon am heutigen Sonnabend, 25. März, 18 Uhr, Willi-Bull-Halle, könnten die Petersen-Schützlinge den Vorsprung mit einem Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten VfL Bad Schwartau ausbauen.
„Eigentlich wissen wir, dass wir besser Handball spielen können“, traut Sven Petersen seinem Team die Wende zum Guten zu. In den nächsten Tagen will der erfahrene Coach versuchen seine Spielerinnen durch Einzelgespräche und gezielte Trainingsmaßnahmen wieder auf Kurs zu bringen. Zudem hofft Petersen auf die Rück-kehr von Anne von Holten, die zuletzt wegen eines grippalen Infekts nicht eingesetzt werden konnte.
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