Poseidon gewinnt das Stadtderby!

Auch Piero di Lelio Gonzales (l.) – hier bei einer erfolgreichen Abwehraktion – konnte sich beim 17:2-Erfolg in die Torschützenliste eintragen. Foto: rp

Wasserball: Sven Reinhardts Team will nach 17:2 gegen
den HTB 62 Meisterschaft und Aufstieg

Von Rainer Ponik.
„Das war nicht mehr und nicht weniger als ein Pflichtsieg!“, sagte Poseidon-Coach Sven Reinhardt nach dem deutlichen 17:2-Sieg im Zweitliga-derby gegen den HTB 62. In der Tat konnte die junge Mannschaft aus Langenhorn den Aufstiegsaspiranten wie schon im Hinspiel (30:5) nur in den Anfangsminuten ärgern, als Jan-Lukas Christensen nach seinem 1:1-Ausgleich auch noch das zwischenzeitliche 2:3 erzielte.
Danach aber übernahm der Favorit das Kommando und ließ kein einziges Gegentor mehr zu, was in erster Linie an den gut aufgelegten Torhütern Hannes Helm und Michael Schnese lag, die die gelegentlichen Nachlässigkeiten in der Deckung der „Meeresgötter“ immer wieder ausbügeln konnten.

Für den Aufstieg: Spieler geben schon beim Training Vollgas

Zur Halbzeit war das Spiel entschieden, danach plätscherte das Spiel wie das Wasser im Inselpark-Bad ruhig vor sich hin. „Besondere Erkenntnisse kann man aus solchen Spielen angesichts des deutlichen Leistungsunterschieds nicht gewinnen“, weiß Sven Reinhardt. Die meisten Tore für den SVP erzielten diesmal Florian Lemke und Dennis Bormann, der nach einem auswärtigen Studienaufenthalt erstmals wieder zum Einsatz kam.
Um beim Aufstiegsturnier, das der SV Poseidon schon fest im Visier hat, topfit ins Wasser zu gehen, geben die Spieler beim Training schon jetzt Vollgas. „Durch die Rückkehr von Dennis und Niklas Schmidt hat sich der Konkurrenzkampf noch verstärkt“, freut sich Sven Reinhardt, dass kaum ein Spieler seinen Platz im der Topbesetzung sicher hat.
„Wenn es uns gelingt, auch in den letzten beiden Vorrundenspielen zu punkten, haben wir sehr gute Chancen, Meister zu werden“, ist Sven Reinhardt sicher. Die Spiele gegen die Erstliga-Reserveteams von Waspo und den White Sharks aus Hannover möchte Poseidon möglichst schadlos überstehen, um dann mit einem satten Vorsprung (derzeit sind es fünf Punkte) in die Meisterschaftsrunde zu starten.
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