Das Ziel ist der Klassenerhalt

Nach langer Pause ist Tanja Petersen wieder zur SGW zurückgekehrt. Foto:ponik

Handball-Oberliga: SG Wilhelmsburg-Damen dürfen
nach Sieg gegen Herzhorn wieder hoffen

Rainer Ponik, Wilhelmsburg

Spannender hätte die erste Oberligasaison für die Handballerinnen der SG Wilhelmsburg kaum verlaufen können. Nach gutem Saisonstart war das Team von Trainer Sven Petersen lange im gesicherten Mittelfeld zuhause, ehe eine Negativserie von zehn sieglosen Spielen in Folge den Aufsteiger bis auf einen Abstiegsplatz katapultierte. Der direkte Wiederabstieg schien unvermeidbar, doch dann glückte der SGW gegen den Tabellennachbarn MTV Herzhorn ein ganz wichtiger 24:22-Sieg.
Dabei führte Herzhorn neun Minuten vor dem Abpfiff mit 21:17 und sah wie der sichere Sieger aus. Doch den SGW-Damen gelang es, den Schalter noch einmal umzulegen. Vor allem die Deckung stand plötzlich wieder sicher, den Gästengelang nur noch ein einziger Treffer. Auf der anderen Seite holte die SGW Tor um Tor auf. In der Schlussminute war es dann die reaktivierte Tanja Petersen, die ihrem Team dank zwei Toren den 24:22-Sieg sicherte.
„Tanja hat uns vor zwei Wochen angeboten, dem Team im Abstiegskampf zu helfen und ist nach eineinhalbjähriger Pause wieder ins Training eingestiegen“, freut sich Sven Petersen über die Rückkehr der torgefährlichen Angreiferin, die für die SGW in der Vergangenheit schon weit mehr als 1.000 Tore erzielt hat.
Vor dem letzten Spieltag ist die Spannung groß. Konkurrent Herzhorn ist im Duell mit dem schon als Absteiger feststehenden VfL Bad Schwartau klarer Favorit. „Wenn wir unser letztes Spiel gegen den ATSV Stockelsdorf gewinnen, sollte es trotzdem für den Klassenerhalt reichen“, weiß Sven Petersen. Diese Partie, das letzte Heimspiel, wird am Sonnabend um 16 Uhr in der Halle Dratelnstraße angepfiffen.
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