Was fehlt in Wilhelmsburg?

Was braucht der Stadtteil? Die evangelisch-methodistische Kirche Wilhelmsburg hat nachgefragt. Foto: pr

Methodistische Kirche interviewt Passanten –
Tag der offenen Tür nach Kirchenumbau am 26. Oktober

Ch.v.Savigny, Wilhelmsburg
Mehr Freizeitmöglichkeiten, mehr Angebote für Kinder, bezahlbare Wohnungen, weniger Müll, weniger Verkehr: Wer die Wilhelmsburger fragt, was sie sich für ihren Stadtteil wünschen, bekommt meist eine ganze Bandbreite von Antworten. Genau so ist es Mitgliedern der evangelisch-methodistischen Friedenskirche ergangen, die im Rahmen ihrer „One World Tour“ Passanten auf dem Stübenplatz und dem Berta-Kröger-Platz interviewten. „Viele Leute wissen gar nicht mal, was es für Angebote im Stadtteil gibt“, berichtet Pastor Karsten Mohr. „Wir haben aber auch eine ganze Reihe zufriedener Menschen getroffen. Das war eine schöne Erfahrung!“
Die „One World Tour“ war eine gemeinsame Aktion von Weltmission, Zeltmission, Bethanien, der evangelisch-methodistischen Jugend, sowie einigen Hamburger Gemeinden. Interviewt wurde gleich in mehreren Sprachen – unter anderem Farsi, Arabisch und Armenisch – um möglichst viele Wilhelmsburger zu erreichen. Rund 240 Antworten, die noch weiter ausgewertet werden sollen, hat die Kirche protokolliert. „Es ging uns auch um die Fragestellung: Wie kann die Kirche in einen guten Dialog mit ihrer Nachbarschaft treten?“, erklärt Mohr. „Ich finde, das ist uns insgesamt recht gut gelungen.“
Nach längeren Umbau- und Sanierungsarbeiten feiert die Kirche in der Weimarer Straße am Donnerstag, 26. Oktober, ihre Wiedereröffnung mit einem Tag der offenen Tür. Seit Ok-
tober letzten Jahres waren die Friedenskirche und das gemeindezugehörige Kinderprojekt InselArche für etwa 300.000 Euro saniert und erweitert worden. So hat etwa die InselArche einen Wintergarten und eine neue Küche bekommen. Außerdem wurden viele – überflüssige – Wände entfernt und das Kirchengebäude mit einer Wärmedämmung ausgestattet. Finanzielle Unterstützung gab's vom Hamburger Spendenparlament sowie von einigen Hamburger Stiftungen..
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