Tschüss, Vorurteile

Die Projektgruppe beeindruckte die Anwesenden mit ihren Ergebnissen und ihrem Dokumentationsfilm. Fotos: fs

Dokumentation Von Blankenese
nach Wilhelmsburg

FATMA ŞAHIN, WILHELMSBURG

Im Bürgerhaus Wilhelmsburg haben 20 Schüler ihr Projekt „Meine Stadt, meine Jugend, mein Bezirk“ vorgestellt. Im Rahmen der Projektwoche hat die Klasse 11a der Stadtteilschule fünf verschiedene Schulen in Hamburg besucht. Mit Kennenlernspielen, Befragungen, Hospitationen sowie Interviews haben sie die Antworten auf ihre Fragen gesucht. Was sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Jugendlichen, die in verschiedenen Stadtteilen wohnen? Welche Vorurteile gibt es gegenüber den beteiligten Stadtteilen? Wie sollte der perfekte Unterricht oder der perfekte Lehrer sein?
Die Schüler haben den Gästen stolz ihre Ergebnisse präsentiert. „Wir haben produktiv gearbeitet und freuen uns, dass das Projekt erfolgreich beendet wurde“, erklärt Schülerin Duygu Aslan (16). Obwohl es eine anstrengende Woche war, hatte die Klasse 11a auch viel Spaß. Zudem konnten sie auch eigene Vorurteile abbauen. So wie Projektleiter Mert
Metli: „Ich habe gedacht, dass die Jugendlichen in Blankenese hochnäsig sind, doch wir haben uns gut verstanden.“
Das Fazit der Projektgruppe: Die Schüler in den verschiedenen Stadtteilen sind im Grunddenken gleich, und der Unterricht hängt von dem jeweiligen Lehrer ab. „Sonst kann der Unterricht auch nicht richtig funktionieren“, erklärt Metli. Zum Ende der Präsentation wurde der 35-minütige Dokumentarfilm gezeigt, indem die gesamte Projektwoche festgehalten wurde.
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Arnold Onken-Lüdicke aus Wilhelmsburg | 20.03.2017 | 15:37  
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