Stolpersteine und 40 Jahre Kirchdorf-Süd

Mietervertretung 1976 – zu jener Zeit eine neue Errungenschaft. Foto: pr

Geschichtswerkstatt lädt zu zwei Veranstaltungen
zur Wilhelmsburger Vergangenheit

WILHELMSBURG. Die „Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg und Hafen“ hat zwei neue Veranstaltungen vorbereitet:
Noch bis Freitag, 9. Juni, läuft die Ausstellung „Die Moderne siegt im Laubengang – 40 Jahre Kirchdorf-Süd“ in der Empfangshalle der Stadtentwick-lungsbehörde, Neuenfelder Straße 19. Die Ausstellung zeigt die kleinste und jüngste Hamburger Großwohnsiedlung Kirchdorf-Süd als Teil einer vergangenen Architekturepoche, aber auch die Bemühungen, das „vertikale Dorf“ zu einem angenehmen Wohnort zu machen. Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 16 zu sehen.
Am 12. Mai soll ein Rundgang zu den 17 Wilhelmsburger „Stolpersteinen“ an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Wie in jedem Frühjahr sollen dabei die zehn mal zehn Zentimeter großen Messingplatten auf den Gehwegen aufpoliert werden. Dazu gibt es Informationen zum Leben der auf den Steinen genannten Menschen.
Wer die noch einmal nachlesen möchte, kann für drei Euro ein entsprechendes Buch der Landeszentrale für Politische Bildung in der Geschichtswerkstatt, Kulturzentrum Honigfabrik, Industriestraße 125, und im Infoladen, Fährstraße 46, kaufen PÖP
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.