Sie können auch „Unternehmerinnen“

Unternehmerischer Versuch mit handbemalten Tassen: „Cup of Tea“ hieß das Sommerunternehmen von Justine (li.) und Olivia. Foto: pr

Justine und Olivia verkauften in ihrem Ferienunternehmen
erfolgreich handbemalte Tassen

Gaby Pöpleu, Eimsbüttel/Wilhelmsburg
Eigentlich sind sie noch Schülerinnen, doch in den Sommerferien haben sie schon mal ausprobiert, was man als Unternehmer so tut: Justine (15) aus Eimsbüttel und Olivia (16) aus Wilhelmsburg gestalteten und verkauften handbemalte Tassen. Mit ihrem Unternehmen „Cup of Tea“ wollten sie erste Erfahrungen sammeln, wie das Unternehmer sein so geht.
„Ein tolles Gefühl, wenn man mit den Produkten erfolgreich ist, in die man selbst so viel Arbeit gesteckt hat“, sagt Olivia, und Justine sieht das genauso. Denn vor dem Geschäftserfolg standen fünf Wochen voller Arbeit: Geschäftsidee entwickeln, Businessplan erstellen, Marketing überlegen, Produkt auf den Markt bringen – eben wie im richtigen Leben, allerdings ohne finanzielles Risiko und mit 100 Euro Startkapital in der Tasche.

Begeisterung für’s
Unternehmertum


Dafür hatte der Verein „Futurepreneur“ (etwa: Zukunftsunternehmen, Anm. d. Red.) gesorgt: 22 Schüler zwischen 14 und 19 Jahren hatten sich an dem Projekt „Sommerunternehmer“ des Vereins beteiligt. Dabei hatten die Schüler interessante Produkte und Dienstleis-tungen entwickelt – vom Computer-Support für Senioren über Beatproducing-Kurse für Kinder und mehrsprachige Stadtrundgänge bis zu Produkten aus gebrauchten Materialien.
Damit will der Verein mehr Begeisterung für das Unternehmertum bei Jugendlichen
wecken, unternehmerische Denkweisen einüben lassen. Die Schüler sollen auf der Basis ihrer eigenen besonderen Fähigkeiten und mit Hilfe von Eltern und Unterstützern dazu gebracht werden, eigene Ziele zu ent-
wickeln und auch in bare Münze umzusetzen. Das soll zu mehr Tatkraft und Eigenverantwortung bei den jungen Leuten führen.
„So werden sie zukunftsfähig, die Gesellschaft und die Herausforderungen ihrer Zeit verantwortungsvoll mitzugestalten“, hofft Kerstin Heuer von Futurepreneur.
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