Schon wieder Behinderungen

Für einen Vorab-Anbau an die A7 wird jetzt eine neue Baustelle eingerichtet

Gaby Pöpleu, Hamburg-Süd

Das gibt noch mehr Staus: Mit einem Anbau soll die alte A7 südlich des Elbtunnels auf über 3,8 Kilometern Länge nach innen von jetzt sechs auf später acht Fahrspuren verbreitert werden. Deshalb wollen die Ingenieure zunächst testen: Wie funktioniert so ein Anbau am besten? Für einen 100 Meter langen Testbau wurde jetzt eine neue Baustelle auf der ohnehin schon durch zahlreiche Baustellen belasteten A7 eingerichtet.
Es geht um die so genannte „Hochstraße Elbmarsch“, das 3,8 Kilometer lange Teilstück der A7 durchs Hafengebiet zwischen Elbtunnel und Anschlusstelle Moorburg. Die Strecke soll im Rahmen der A7-Erweiterung so ausgebaut werden, dass sie in Zukunft mehr Verkehr aufnehmen kann, nicht mehr so stauanfällig ist. Bereits beim Bau der bestehenden Trasse in den 1970er- Jahren dachte man daran, dass der Verkehr zunehmen könnte.
Testabschnitt nördlich
der Abfahrt Moorburg

Die Ingenieure der „Hochstraße“ planten in der Mitte zwischen den Fahrbahnen Richtung Norden und Richtung Süden Reserveplatz ein. Trotzdem ist der Anbau an die Jahrzehnte alte Autobahn eine schwierige Aufgabe. Um auszuprobieren, ob die jetzt gewählte Bauweise geeignet ist, wird zunächst ein 100 Meter langes Teilstück gebaut. Als Testabschnitt wurde das südliche Ende der Hochstraße nördlich der Anschlussstelle Moorburg in Fahrtrichtung Süden gewählt. Damit in der Mitte genug Platz zum sicheren Arbeiten ist, müssen alle Fahrspuren in beiden Richtungen nach außen verschwenkt werden. Beide Fahrtrichtungen bleiben aber dreispurig, lediglich die Höchstgeschwindigkeit wird auf 80 Stundenkilometer beschränkt.
Die Verschwenkung wird seit dem vergangenen Wochenende immer nachts zwischen 21 und 5 Uhr eingerichtet. Zunächst sind die Fahrbahnen Richtung Norden dran, ab Montag, 3. Juli, auch die Richtung Süden. In Richtung Norden bleiben die Fahrbahnen dann bis zum 7. August verschwenkt, in Richtung Süden sogar bis zum 31. Mai 2018.
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