Puppenausstellung im Museum Elbinsel

Als Wilhelmsburg 1997 seinen 325. Geburtstag feierte: Erika Harenberg (li.) übergab die Puppe Sophie Dorothea der früheren Ortsamtsleiterin Heike Severin. Die wertvolle handgefertigte Puppe steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Puppenwelten“. (Foto: pr)

Erika Harenkamp zeigt am Sonntag, 30. Oktober, ihre Schätze: Im Mittelpunkt steht Sophie-Dorothea

Gaby Pöpleu, Wilhelmsburg – Seit vielen Jahren widmet sich die Kirchdorferin Erika Harenkamp künstlerisch gestalteten Puppen. Rund 400 davon hat sie schon angefertigt. Ihr Prunkstück: eine teure Künstlerpuppe, benannt und gestaltet nach der Wilhelmsburger Gräfin Sophie Dorothea. Sie wird im Mittelpunkt von Harenbergs Puppenausstellung stehen, die traditionell das Saisonende im Museum der Elbinsel Wilhelmsburg einläutet.
Sophie Dorothea, geboren 1666, wurde Gräfin von Wilhelmsburg, nachdem ihr Vater Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg ihr die Elbinseln geschenkt hatte. Und obwohl sie lange Jahre bis zu ihrem Tod 1726 in der Verbannung auf Schloss Ahlden verbringen musste, schrieben ihre Nachkommen Geschichte: Sophie Dorotheas Sohn bestieg als König Georg II. den englischen Thron, ihre Tochter heiratete den Soldatenkönig Friedrich Wilhelm. So wurde Sophie Dorothea zur Stammmutter des englischen, hannoverschen und preußischen Königshauses.
Erika Harenkamp stellt die Puppe Sophie Dorothea zusammen mit zahlreichen anderen künstlerisch gestalteten Puppen vor. Die von Harenkamp ausgestellten Puppen sind aus feinstem Biskuitporzellan und in Handarbeit frei modelliert. Echthaarperücken und mundgeblasene Kristallaugen sowie selbst entworfene und handgeschneiderte Garderobe lassen jedes dieser zauberhaften Geschöpfe zu einem Unikat werden
Die Ausstellung „Puppenwelten“ ist am Sonntag, 30. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im
Museum der Elbinsel Wilhelmsburg, Kirchdorfer Straße 163, zu sehen. Der Eintritt ist frei.
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