Nelson-Mandela ganz groß!

"Kunst ist für uns eine Ausdrucksform von verschiedenen Menschen, um gemeinsame Werte darzustellen."
WER?

Wir, der Kunstkurs der 10c und 10d haben im Unterricht den Künstler Shepard Fairey und seine beeindruckende Arbeit kennengelernt: Das "Nelson-Mandela-Mural", eine große Graffiti-Streetartarbeit, die in Johannesburg an einer 29 m x 7 m großen Hauswand realisiert worden ist. Angeregt durch die Auseinandersetzung mit diesem Künstler und seiner Arbeit haben wir uns entschlossen, ebenfalls ein großes Nelson-Mandela-Portrait anzufertigen.

Wann?

Während eines fünfwöchigen Workshops ist unser Portrait von Nelson Mandela entstanden. Mittwochs in der Zeit von 14 bis 17 Uhr haben wir uns getroffen und an die Arbeit gemacht.

Was?

Das Portrait wurde mit einer großen Schablone gestaltet. Zunächst haben wir mit dem Pogramm "Poster Razor" eine Fotovorlage des südafrikanischen Friedensaktivisten bearbeitet. Das Pogramm rastert die Vorlag in 150 Einzelbilder der Größe DIN A4. Diese ausgedruckten Schwarz-Weiß-Vorlagen wurden von uns mit Cuttern und Skalpellen ausgeschnitten und anschließend durch ein schlaues Sortierverfahren geordnet und verklebt.

Anschließend wurde die Schablone auf ein großes Plakat von 3 x 4,5 m gelegt und mit Farblack besprüht. Anschließend haben wir das Plakat auf einen großen Holzrahmen geklebt, den unser hilfsbereiter Werkstattleiter Herr Rambow für uns gebaut hat. Der Vorteil dieser Schablonen-Technik, auch Stencil-Technik genannt, ist, dass man Vorlagen häufiger verwenden kann.

Wo?

Die Arbeit hängt nun im Mabida-Haus, wenn man reinkommt links an der Wand. Hier befinden sich auch unsere Klassenräume.

Warum?

Warum haben wir uns ausgerechnet für Nelson Mandela als Motivvorlage entschieden? Als Namensgeber unserer Schule ein nahe liegender Entschluss? Weil der Künstler Shepard Fairey dieses auch verwendet hat?

Wir finden, dass Mandela, der als herausragender Vertreter im Freiheitskampf in Südafrika in der Zeit der Apartheid in Erscheinung trat, der gegen Rassentrennung und für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen die Unterdrückung von Minderheiten kämpfte -gerade auch in der heutigen krisengeschüttelten Welt- vielen Menschen als Vorbild dienen kann.

So kann Kunst als eine Ausdrucksform von verschiedenen Menschen verstanden werden, um gemeinsame Werte darzustellen.

Fazit:

Die Arbeit hat uns sehr viel Spaß gemacht, uns neue Erkenntnisse gebracht. Besonders hervorzuheben sind gute Laune, produktiver Workflow, Musik und Pizza!


Sevin Dalgic
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