Marcus und der Riesensteinpilz

Ein seltener Fund auf der Elbinsel: Markus Hoyer mit seinem knapp 30 Zentimeter großen Steinpilz aus dem Reiherstiegviertel. Foto: pr

Jogger stolperte im Reiherstiegviertel über ein
Exemplar der Gattung Boletus edulis

Markus Hoyer kam auf seiner Joggingrunde am Deich im Reiherstiegviertel kürzlich fast ins straucheln. Der Grund: Mitten auf seiner Laufstrecke prangte ein riesiger Steinpilz und versperrte ihm den Weg.
Der 39-Jährige ist nicht nur ein geübter Läufer, sondern auch ein erfahrener Pilzsammler. „Mit meinem Vater Jürgen gehe ich seit Kindertagen regelmäßig auf Pilzpirsch“, erzählt Markus Hoyer. Aber ein so großes Exemplar der Gattung „Boletus edulis“, also ein Steinpilz aus der Familie der Dickröhrlinge, hatte er vorher noch nie zu Gesicht bekommen.
„Am Stiel habe ich sofort erkannt, dass es sich um einen Steinpilz handelt und nicht um seinen giftigen Doppelgänger, den Gallenröhrling. Hoyers Steinpilz hatte ein Gardemass von knapp 30 Zentimetern erreicht und brachte knapp 800 Gramm auf die Waage. Zu seiner großen Freude wurde der Riesenpilz auch nicht von einem Wurm bewohnt.
Am Abend seines Fundes befreite Hoyer den fast makellosen Pilz vorsichtig mit einem Pinsel von letzten Erdresten. Dann schmorte er ihn mit Butter und goldbraunen Zwiebelchen in der Pfanne. Zum Schluss streute er noch eine Hand voll frischer Kräuter über den Schmaus und ließ sich seinen Supersteinpilz schmecken.
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Marcus Hoyer aus Wilhelmsburg | 20.12.2014 | 17:17  
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