Mannesallee: Neues Gemeindezentrum bis Ende 2018

Baustelle neben der Kirche: Weil die Elbinsel aus weichem Marschboden besteht, steht vor dem eigentlichen Baubeginn eine aufwendige Pfahlgründung auf dem Plan. Foto: cvs

Paul-Gerhardt-Kirche an der Georg-Wilhelm-Straße wird dann abgerissen

Ch.v.Savigny, Wilhelmsburg
Nördlich der Emmauskirche in der Mannesallee wird in diesen Tagen kräftig gebaggert und Beton gegossen. Anfang November haben die Bauarbeiten am neuen Gemeindezentrum begonnen, das unmittelbar an das Kirchengebäude anschließt und auch der Kita und dem Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) der Reiherstieggemeinde neue Räume bieten soll. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen wird im November 2018 gerechnet. Zu den Kosten macht die Gemeinde keine Angaben.Mit einer Nutzfläche von 410 Quadratmetern, zwei große Sälen und einem ebenso großzügigen Jugendbereich soll das
Gebäude künftig auch den Mitgliedern der ehemaligen Paul-Gerhardt-Gemeinde ein neues Zuhause bieten: Schon seit Längerem steht fest, dass das 1961 errichtete Gotteshaus in der Georg-Wilhelm-Straße abgerissen werden muss.
Die Emmausgemeinde, die erst vor 17 Jahren mit der Paul-Gerhardt-Gemeinde zur Reiherstieggemeinde fusionierte, kann sich die teuren und mittlerweile stark sanierungsbedürftigen Gebäude nicht mehr leisten. „Wir haben immer noch einen Baubestand für rund 17.000 Gemeindemitglieder. Dabei sind wir inzwischen auf ein Viertel dessen zusammengeschrumpft“, erklärt Vigo Schmidt, Pastor der Reiherstieggemeinde.
Sobald das neue Gemeindehaus bezugsfertig sei, werde die alte Kirche mit dem altem Gemeindehaus abgerissen. Anschließend sollen auf dem Grundstück, das im Besitz des Kirchenkreises Hamburg-Ost verbleibt, 60 Wohnungen entstehen. Geplant sind laut Pastor Schmidt ausschließlich günstige Mietwohnungen, ein Drittel davon mit Sozialbindung.
Aktuell werden in der Mannesallee die Grundpfeiler für den Gemeindehausbau im Erdreich versenkt. 32 Pfähle aus Stahl und Beton mit einer Länge von 16 Metern benötigt allein die Kita, etwa noch einmal so viele werden es beim Gemeindehaus sein.
Letzteres soll als einstöckiger Flachbau mit Durchgang zur Kirche gebaut werden. Die Kita (750 Quadratmeter Nutzfläche) bekommt zwei Stockwerke: Ins Erdgeschoss zieht das EKiZ ein, das Obergeschoss ist für die drei Kindergruppen und ein Kinderrestaurant reserviert. Östlich der Kirche entsteht eine Außenspielfläche für die rund 90 Kitakinder.
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