Heuckenlock: Hamburgs letzter Urwald

Ein Stückchen wilde, unange-tastete Natur: Das Heuckenlock in Moorwerder. Foto: Benedikt Domin

Elbinsel-Museum zeigt eine spannende Kunst- und Fotoausstellung

Das Museum Elbinsel Wilhelmsburg, Kirchdorfer Straße 163, startet mit der Kunst- und Fotoausstellung „Heuckenlock: Hamburgs letzter Urwald“ mit Bildern und Fotos von Benedikt Domin und Heinz Franke in die Saison. Die Vernissage findet am Sonntag, 6. April, um 14.30 Uhr statt.
Das Heuckenlock steht seit 1936 unter Naturschutz. Der Begriff „Lock“ ist die plattdeutsche Bezeichnung für Priel. Am Ende des Priels wohnte früher die Fischerfamilie Heucke. Die Nachkommen haben sich in der Zwischenzeit auf die Blumenzucht spezialisiert und wohnen und arbeiten heute hinter dem Deich. „Früher konnten die Heuckens durch den Priel mit ihren Fischerbooten bis zu ihrem Haus fahren. Deshalb war es Heuckens Priel“, verrät Museums-Sprecher Claus-Peter Rathjen.
Vor einigen Jahren lernten sich der Kunstmaler Heinz Franke und der ambitionierte Hobbyfotograf Benedikt Domin, das jüngste aktive Mitglied des Museumsvereins kennen. Zusammen eroberten sie im vergangenen Jahr mit Skizzenbuch und Fotoapparat das Naturschutzgebiet Heuckenlock. Das Ergebnis dieser kreativen Zusammenarbeit ist jetzt im Museum der Elbinsel Wilhelmsburg zu sehen. Die Foto- und Bilderschau läuft bis zum 25. Mai, jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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