Herbstzeit: Problemzeit für junge Igel

Wann? 10.10.2011

Wo? Kirchdorf, 21109 Hamburg DE
Ein Igelkind muss hin und wieder gewogen werden
Hamburg: Kirchdorf | Es wird kalt. Die Igel bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Zuhause sind sie u.a. in Schrebergärten und im Heuckenlock. In Kirchdorf sieht man diese schnellen, stacheligen Vierbeiner gelegentlich in der Nacht von einem Vorgarten in den anderen laufen.

Manchmal findet man am Tage Igel in Hecken oder sogar auf Wiesen. Das ist ein schlechtes Zeichen. Diese Tiere sind nachtaktiv. Findet man sie tagsüber sind sie krank oder verletzt. Man sollte das Findelkind in einem Pappkarton zum Tierarzt bringen.

Noch sehr junge Tiere haben wenig Chancen den Winter zu überstehen. Es ist sinnvoll diese zum Überwintern ins Haus zu holen. Allerdings sollte man die Stacheltierchen in einem Holzkasten mit mindestens 2 qm Grundfläche halten. Ein Schuhkarton dienst als Schlafhäuschen. Ausgelegt wird "Villa-Mecki" mit Zeitungspapier, der Schlafraum mit Papierschnipsel. Solange der Igel wach ist sollte das Papier täglich gewechselt werden. Für die Fütterung eignen sich Katzenfeuchtfutter, Rührei mit Haferflocken und Igeltrockenfutter. Nie etwas Rohes zu fressen geben und auf gar keinem Fall Milch! Regenwasser ist ideal, aber auch Leitungswasser eignet sich. Bei Jungtieren sollte hin und wieder das Gewicht kontrolliert werden. Nimmt der Igel nicht zu, muss ein Tierarzt aufgesucht werden.

Während des Winterschlafes sollte ein Igel ungestört sein. Er bevorzugt kühle Räume. Als Notration braucht er Wasser und etwas Trockenfutter.

Im Mai kann unser Gast dann wieder hinaus in die weite Welt.

Auch Tiere, die draussen überwintern, freuen sich im Herbst über Futterhilfen.

Informationen bekommt man auch unter der Igel-Hotline: 0180-5555 9551 (Faxabruf: 0180-5555 9554).
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