Gotteshaus wird nicht abgerissen

Die St. Maximilian Kolbe-Kirche wird nicht abgerissen. Foto: as

Malteser übernehmen
St. Maximilian Kolbe-Kirche

Die Proteste hatten Erfolg. Die St. Maximilian Kolbe-Kirche wird nicht abgerissen. Statt dessen wird das Gebäude für 900.000 Euro saniert und zu einem Zentrum der Begegnung mit sozialen und kulturellen Angeboten umgewandelt. Neue Eigentümerin der Kirche ist die Malteser Norddeutschland gGmbH.
„Nach intensiven Verhandlungen sind wir zu einer Lösung gekommen, bei der die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt werden konnten“, kommentierte Georg Bergner (Erzbistum Hamburg). Erfreulich: Auch die Zukunft des Alten- und Pflegeheims St. Maximilian Kolbe scheint gesichert. Für dessen Bewohner wird im Innenraum der Kirche sogar eine kleine Kapelle eingerichtet.
Was für Angebote planen die Malteser im neuen Zentrum der Begegnung? Geschäftsführer Klaus Deitmaring: „Insbesondere werden Bürger mit Migrationshintergrund beispielsweise durch das Angebot einer sozialpflegerischen Ausbildung mit kultursensibler Ausrichtung eine Unterstützung in der Pflege und Betreuung ihrer Familienangehörigen erhalten.“

Wer zahlt für
die Sanierung?

Die Kosten teilen sich der Bund (400.000 Euro), das Denkmalschutzamt Hamburg (350.000 Euro, davon 100.000 aus einer zweckgebundenen Spende), die Hamburger Stiftung Denkmalpflege (50.000 Euro) sowie das Erzbistum Hamburg (100.000 Euro).
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