Geschichte erleben

„Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 10. September

GABY PÖPLEU, WILHELMSBURG
An drei Orten weht am Sonntag, 10. September, ein Hauch Geschichte über die Elbinsel: Windmühle Johanna, das Museum Elbinsel Wilhelmsburg und der Flakbunker in der Neuhöfer Straße öffnen im Rahmen des hamburgweiten „Tages des offenen Denkmals“ am Sonntag, 10. September, ihre Türen für ein breites Publikum.
Durch den ehemalige Flugabwehrbunker aus dem Zweiten Weltkrieg führt um 14.30 Uhr ein Mitglied der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg. 1947 im Inneren gesprengt, blieb er über 60 Jahre ohne Funktion. Seit der Internationalen Bauausstellung 2013 wird der riesige Betonklotz „Energiebunker“ genannt und als regeneratives Kraftwerk mit Großwärmespeicher verwendet. Außerdem befindet sich dort ein Café mit spektakulärer Aussicht. Eine Anmeldung per E-Mail an markert@honigfabrik.de ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl auf 30 Personen beschränkt ist.
Amtshaus: Führungen nach Bedarf und Gottesdienst
Führungen nach Bedarf bietet das ehemalige Hannoversche Amtshaus in der Kirchdorfer Straße 163, in dem heute das Museum Elbinsel Wilhelmsburg untergebracht ist, von 14 bis 17 Uhr an. Schon um 10 Uhr beginnt ein Open-Air-Gottesdienst vor dem Haus. Das Amtshaus wurde 1724 auf den Grundmauern eines Schlosses des Adelsgeschlechtes der Groten erbaut, von dem noch ein Gewölbekeller und der Burggraben erhalten sind. Dazu gibt’s Informationen über die Zeit der Eindeichungen im 14. Jahrhundert, über die Barockzeit, die frühere bäuerliche Kultur und spätere industrielle Zeit. Eine Museumsrallye für Kinder und Erwachsene startet in der Diele.
Die Windmühle „Johanna“ ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Das reetgedeckte Wilhelmsburger Wahrzeichen wurde 1875 als zweistöckiger Galerieholländer errichtet. 1997 und 1998 restaurierte der Mühlenverein das technische Denkmal vollständig. 2013 wurde das Backhaus nach historischem Vorbild neu erstellt. Der Windmühlenverein führt die Technik vor, bei genügend Wind mit Windkraft, sonst wird ein Motor angeworfen. Es wird gemahlen, Brot und Mehl verkauft und das Backhaus ist geöffnet. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen.
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