Fünf Jahre Palliativstation

Das Team der Palliativstation arbeitet auch mit ehrenamtlichen Unterstützern zusammen. Foto: pr

Groß Sand begleitet Patienten auf ihrem letzten Lebensabschnitt

Stefan Küther. Jedes Leben neigt sich eines Tages dem Ende zu, manchmal unter Schmerzen. In solchen Fällen bietet das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand eine allumfassende Hilfe. Seit fünf Jahren begleitet ein Team aus Ärzten, Pflegekräften, Psychologen und Sozialarbeitern Menschen mit Schmerzen in ihrer letzten Lebensphase.
Die im Sommer 2008 gegründete Palliativstation bietet Patienten ein Zuhause, die nur noch eine begrenzte Lebenserwartung haben. Ihre Krankheiten, oft handelt es sich um fortgeschrittene Tumorerkrankungen, gelten als nicht mehr heilbar.
„Menschen benötigen in dieser Lebensphase besonders viel Hilfe“, erläutert Chefarzt Dr. Georg Schiffner. „Wir haben dafür ein speziell geschultes Team, das nicht nur fachlich hervorragend ist, sondern die Menschen auch menschlich und seelsorgerlich unterstützt.“ Die Zusammenarbeit mit ambulanten Hospizdiensten garantiert darüber hinaus eine optimale Behandlung der Patienten.
Die Wilhelmsburger Palliativstation ist eine von insgesamt zehn in ganz Hamburg. 130 Patienten werden hier pro Jahr behandelt. Viele von ihnen können nach einem Aufenthalt auf der Station wieder nach Hause zu ihren Angehörigen zurückkehren. Ist dies nicht möglich, gibt es für die Angehörigen die Möglichkeit in eigens dafür eingerichteten Räumen zu übernachten. Auch ein wohnlicher Aufenthaltsraum steht ihnen zur Verfügung.
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