Elbinsel-Schüler lesen im Literaturhaus

Noch einen letzten Blick auf das Manuskript und einen Schluck Wasser gegen das Räuspern: Die Schüler der Klasse 9c der Stadtteilschule präsentierten im Literaturhaus souverän ihren Roman „Vier mal Henry“. Foto: pr

Klasse 9c der Stadtteilschule Wilhelmsburg stellt ihren Roman „Vier mal Henry“ vor

Die Luft vibrierte vor Spannung, als die Schüler der Klasse 9c der Stadtteilschule Wilhelmsburg kürzlich im Hamburger Literaturhaus im Rahmen einer großen Abschlusslesung ihren Schulhausroman „Vier mal Henry“ einem größeren Publikum vorstellten.
Die Elbinselschule nahm bereits zum zweiten Mal an dem Projekt „Schulhausroman“ teil. Zusammen mit professionellen Schreibtrainern und Autoren entwickelten die Schüler eigene Geschichten und hauchten ihren literarischen Figuren Leben ein. Den jungen Autoren der Klasse 9c stand ihre Klassenlehrerin Karin Bergmoser zur Seite, außerdem der Schriftsteller Nils Mohl, der für seinen Roman „Es war einmal Indianerland“ 2012 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde.
Der Roman der Wilhelmsburger Schüler besteht aus vier Geschichten, in denen die Hauptfiguren den Namen Henry tragen. In der ersten Geschichte rettet ein Skorpion namens Henry eine Spinne aus einer lebensgefährlichen Situation. Die zweite Story dreht sich um einen Henry, der sich einer lebensgefährlichen Lage befindet. Eine Ratte namens Henry entführt schließlich in der dritte Episode die Leser in die Unterwelt Chicagos. Um die Frage, was passieren könnte, wenn sich die Tierwelt gegen die Vormachtstellung der Menschheit auflehnt, kreist schließlich die vierte und letzte Geschichte des Schulhausromans.
Profi-Autor Nils Mohl schwärmt von der Zusammenarbeit mit den Nachwuchsautoren: „Auch wenn der kreative Prozess an einigen Stellen mal stockte, gaben die Schüler nie auf und haben immer neue Ideen entwickelt“, erzählt er begeistert. Aber auch die Schriftsteller-Eleven waren angetan von ihrem Mentor: „Nils hat uns Wege aus Sackgassen in unserer Geschichte gezeigt und uns viele schriftstellerische Kniffe verraten“, berichtet eine Schülerin nach der Lesung im Literaturhaus.
Den Schulhausroman „Vier mal Henry“ gibt es zum Preis von fünf Euro im Literaturhaus.
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