Ein besonderer Jahrgang

Glückliche AbsolventInnen des zehnten Jahrgangs der Nelson-Mandela-Schule: 10c
„Das ist ein ganz ausgezeichneter Jahrgang.“ Mit diesem Kompliment begrüßte Jutta Bartlog, Abteilungsleiterin 8-10 an der Hamburger Nelson-Mandela-Schule die 112 Zehntklässler, die sich am Freitag, den 8. Juni in der Aula eingefunden hatten, um gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und Lehrern den Abschied von sechs gemeinsamen Schuljahren zu feiern.

Und es war in der Tat ein besonderer Jahrgang, wie sich bei der feierlichen Zeugnisüberreichung durch die Klassenlehrer zeigte: Fast die Hälfte der Zehntklässler erreichte die Zugangsberechtigung zur gymnasialen Oberstufe und damit die Chance, nach drei Jahren das Abitur zu machen. Zu ihnen gehören auch Melike Akkamis und Zülal Massoud, die nach dem Abitur Jura bzw. Medizin studieren wollen. Die beiden 16-jährigen jungen Frauen sind trotzdem ein wenig traurig: „Es ist sehr schade, dass wir jetzt unsere tolle Klassengemeinschaft verlieren, aber wir freuen uns sehr auf die Arbeit in der Oberstufe“. Yunus Talhayilmaz und Resul Beydar, beide ebenfalls 16 Jahre alt, haben noch nicht so konkrete Pläne. Während Yunus erst mal sein „Abi bauen“ will, wiederholt sein Freund die 10. Klasse, um dann in die Oberstufe zu gelangen.

Doch auch andere Ausbildungswege sind bei den Absolventen gefragt. Viele von ihnen möchten eine Lehre beginnen und ein guter Teil der Schüler hat bereits einen Ausbildungsplatz gefunden. Andere beabsichtigen, sich auf berufsbildenden oder weiterbildenden Schulen weiter zu qualifizieren.

Alle jungen Schulabsolventen stimmten jedoch ihren StufensprecherInnen Cicek Atug und Mehmet Öcalan zu, die in ihrer pointierten Abschiedsrede zu dem Schluss kamen, „dass sechs tolle Jahre viel zu schnell vorbei gegangen waren.“ Die Feier in der festlich geschmückten Aula endete nach schönen musikalischen Darbietungen von SchülerInnen der Nelson-Mandela-Schule mit einem leckeren Buffet, vielen Abschiedsgesprächen und dem Versprechen, sich recht bald wieder zu sehen.

Walter Matern
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