Die Wahrheit über Wilhelmsburg

Stadtführungs-Entertainment vom Feinsten: Sven Amtsberg (l.) und Lars Dahms lüften am 11. September das Geheimnis des misteriösen Wilhelmsburger Königs Wilhelm I.. (Foto: pr)

Stadtführungs-Entertainer Lars Dahms und Sven Amtsberg verraten sie am 11. September auf dem Stübenplatz

Sabine Deh, Wilhelmsburg - Hamburgs ungewöhnlichstes und womöglich unterhaltsams-tes Stadtführungs-Gespann Lars Dahms und Sven Amtsberg hat sich jetzt endlich auch die Elbinsel Wilhelmsburg als Thema seiner urkomischen Rundgänge vorgeknöpft. Das Duo verrät am Donnerstag, 11. September, ab 20 Uhr „Die Wahrheit über Wilhelmsburg“. Los geht es um 20 Uhr auf dem Stübenplatz. Kosten: fünf Euro.
Die beiden Spaßvögel haben herausgefunden, dass Wilhelm I. der wirklich erste und einzige König Hamburgs war. Da die Hanseaten aber bereits damals (wann immer das war) ausgesprochen plietsch waren und eine Monarchie als altbacken und provenziell empfanden, setzten sie den guten Willi bereits nach zwei Jahren wieder ab.
Was kaum jemand weiß: Wilhelm I. hieß eigentlich Markus Gronbuzinski und war gelernter Schreiner. Nur durch den Gewinn eines Preisausschreibens war er zu seiner Krone gekommen. Der Monarch bekam nach seiner Intronisierung langes königliches Haar verpasst, seine Lakaien legten ihn einen wärmenden Mantel aus Hermelin um die königlichen Schultern. Außerdem wollten ihm seine Untertanten eine gigantische Burg bauen, die auf dem Gebiet des heutigen Wilhelmsburg entstehen sollte. Gebaut wurde sie jedoch nie, denn die Hamburger merkten flott, dass die Monarchie eigentlich nicht so ihr Ding war.
Wilhelm I. ist darum vermutlich auch der einzige König der Welt, der Zeit seines Lebens in einer kleinen Mietsbutze wohnte. „Nach seiner Abdankung führte er Besucher und asiatische Touristen gerne durch die wenig königlich anmutenden Gemächer seines Schlosses Neusparschwein, wie er diese scherzhaft nannte“, berichtet Stadtführer Sven Amtsberg mit ernster Miene. Wie die Geschichte von König Wilhelm I. weitergeht, verraten Amtsberg und Dahms demnächst auf dem Stübenplatz.
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