Demo gegen dicke Luft

Mit Atemmasken und Spruchbändern demonstrierten Wilhelmsburger gegen zunehmende Luftverschmutzung. (Foto: Foto: pr)

Engagierte Wilhelmsburger protestierten vor der Umweltbehörde

von Claudia Pittelkow, Wilhelmsburg
Es waren zwar nur wenige, doch die fielen mit Mundschutz und Gasmasken richtig auf: Rund ein Dutzend Mitglieder der Protestbewegung „Engagierte Wilhelmsburger“ haben vor der Umweltbehörde in der Neuenfelder Straße gegen die zunehmende Luftverschmutzung durch Stickoxide und Feinstaub demonstriert. Ihre Forderung: „Absage an mehr Abgase“.
Im Mittelpunkt der Kritik steht das neue Kohlekraftwerk in Moorburg und die geplante Verlegung – und Verbreiterung – der Wilhelmsburger Reichsstraße. Hinzu komme der zu erwartende Schwerlastverkehr auf der neuen Hafenquerspange. Die Demonstranten befürchten eine deutliche Zunahme von schädlichen Abgasen im Stadtteil. „Uns reicht es, wir lassen uns nicht weiter verhöhnen und hinters Licht führen“, erklärt Initiator Jochen Klein. Der Senat könne nicht zwei Vollautobahnen und ein gigantisches Kohlekraftwerk mit ein paar Blümchen kaschieren, so Klein in Anspielung auf die internationale Gartenschau. „Wir fordern eine Abkehr von menschenverachtender und gesundheitsgefährdender Senatspolitik. Deswegen stehen wir hier, wir wollen, das sich dieser Senat wirklich für die Reinhaltung unsere Luft einsetzt, anstatt Luftmesscontainer in Parks zu platzieren.“
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