Atomtransporte durch Wilhelmsburg

Mitglieder der Gruppe „Engagierte Wilhelmsburger“ sorgen sich um mögliche Sicherheitsrisiken bei Urantransporten. (Foto: pr)

Wilhelmsburger Bürgerinitiative warnt vor Gefahren bei einem möglichen Unfall

Sabine Langner, Wilhelmsburg – Die Gruppe „Engagierten Wilhelmsburger“ macht sich Sorgen um die Sicherheit der Bevölkerung. Zum fünften Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima haben sich die Aktivisten der Aktion von „Robin Wood“ am Südterminal angeschlossen, um auf die Gefahren von Atomtransporten durch den Hamburger Hafen und auf das Sicherheitsrisiko für den Stadtteil Wilhelmsburg aufmerksam zu machen.
Sie warnen davor, dass sich der Hamburger Hafen „unbemerkt von der Öffentlichkeit“ zur Drehscheibe Deutschlands für Uranprodukte entwickelt habe und damit zu den wichtigsten Umschlagplätzen von radioaktiven Stoffen gehöre, so Sprecherin Hannelore Gfattinger. „Auf dem Weg nach Frankreich gehen die Transporte über die Veddel und mitten durch Wilhelmsburg - vorbei an Wohngebieten, S-Bahnhöfen, Einkaufszentren“, so Gfattinger weiter. Nun stellt sich für die Bürger die Frage, ob im Falle eines Bahnunfalls auf der so genannten Doppeltrasse von Bahn und verlegter Wilhelmsburger Reichsstraße eine sichere Rettung erfolgen kann.
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