Mit Kotbeutel gegen Hundehasser

„Aufheben statt Vergiften“: Adolf und Berbel Keller (v.li.) mit Fee und Hoshi, Erika Hülse mit Anni, Anja Haenlein (sitzend) mit Diego und Normen von Hacht hoffen auf viele Menschen, die am Sonnabend bei der Aktion mitmachen.

„Aufheben statt Vergiften“: Hundefreunde rufen zur Aktion am Sonnabend auf – Mehr gegenseitige Rücksichtnahme

Hundehalter appellieren an Gleichgesinnte: Sammelt den Hundekot ein! Am Sonnabend, 6. Juni, rufen Hundefreunde zum Mitmachen auf. Mit gutem Beispiel wollen sie vorangehen und Hundehaufen aufsammeln. Treffpunkt ist um 11 Uhr die S-Bahnstation Sülldorf. Von dort geht es circa 5,5 Kilometer durch die Elbvororte. Endstation ist der Hirschpark in Nienstedten.

• Was steckt hinter der Aktion?
Vor gut zwei Monaten hat Jennifer Schuster aus Hannover via Internet eine Gruppe gegründet: „Hundefreunde gegen Hundehasser“ will deutschlandweit auf ein tolerantes Miteinander hinarbeiten. Aktionen über Akteure vor Ort, wie die in den Elbvororten, sollen Hundehalter sensibilisieren: „Jeder ist für die Hinterlassenschaften seines Hundes selbst verantwortlich.“

• Warum ist so eine Gruppe notwendig?
Noch oft genug fühlen sich Hundehalter nicht für die Hundehaufen ihrer Vierbeiner zuständig und lassen sie liegen. Schuster und ihre Mitstreiter – deutschlandweit sind es schon über 1.000 – beobachten, dass dies oft ein Grund dafür ist, dass Menschen, die Hunde nicht leiden können, ihrer Antipathie freien Lauf lassen. Leider oft mit unschönen Mitteln: Viele Hundehalter stellen fest, dass immer öfter Giftköder ausgelegt werden, an denen Hunde elendig verenden.

• Wer setzt sich in den Elbvororten gegen Giftköder und für Gespräche ein?
Hundebesitzer wie Normen von Hacht aus Schenefeld, Anja Haenlein aus Iserbrook, Berbel und Adolf Keller aus Osdorf und Erika Hülse aus Rissen haben selbst bereits Erfahrungen gemacht mit uneinsichtigen Personen – auf beiden Seiten. Sie möchten ein erstes Zeichen setzen, hoffen auf viele Menschen, die am Sonnabend dabei sind und darauf, dass die Fronten aufweichen.

• Wie soll es weitergehen?
Ziel ist es, deutschlandweit solche Aktionen wie die in den Elbvororten durchzuführen. Zwei weitere in Springe und Berlin sind bereits in Planung. Außerdem werden Streifen eingerichtet, die gezielt auf Giftköder-Jagd gehen.

Weitere Infos unter
❱❱ www.hundefreunde-ev.de
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