Bitte Drecksack-Fotos machen!

Student Arne Krämer hofft auf viele Mitstreiter. (Foto: pr)

Weggeworfene Hundekotbeutel: Student sammelt Daten für mehr Mülleimer

Bitte benutzte Hundekotbeutel lokalisieren und fotografieren! So lautet der zusätzliche Auftrag, wenn Hamburger Saubermänner und -frauen ab Freitag bei der Aktion „Hamburg räumt auf“ dem Abfall mit Zange und Müllsack zu Leibe rücken.

• Wer steckt hinter der Aufforderung?
Arne Krämer. 28-jähriger Student, Hobby-Müllsammler. Auf seinen Touren entdeckt der engagierte Umweltschützer regelmäßig benutzte Hundekotbeutel, die einfach auf Wiesen und im Gebüsch entsorgt werden.

• Was soll seine Aktion bezwecken?
Krämer notiert alle Orte, an denen er weggeschmissene Hundekotbeutel gefunden hat. Sein Ziel ist, sämtliche Fundorte auf einer Hamburg-Karte einzutragen. Diese Karte will er der Stadtreinigung zukommen lassen. Krämer hofft, dass die Stadtreinigung dort, wo besonders viele volle Hundekotbeutel gefunden wurden, neue, beziehungsweise mehr Mülleimer aufstellen lässt.

• Was müssen die Hamburger tun?
Bevor die Freiwilligen im Rahmen von „Hamburg räumt auf“ einen Hundekotbeutel entsorgen, sollten sie diesen fotografieren. Am besten mit einem Smartphone, um den Standort via GPS gleich mitsenden zu können. Dann die kleine Fotodatei mit GPS-Daten per E-Mail senden an
hundekotbeutel@outlook.com
Weitere Infos:
❱❱ www.poopmap.de
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1 Kommentar
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Michael Borkowski aus Altona | 22.03.2015 | 08:44  
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