Fracking auch in Heimfeld?

Werden bald Gesundheitsschädliche Gifte in Heimfelds Erde gepresst?

Seit 2012 liegen große Teile der Wohngebiete im Bezirk Harburg, unter anderem Heimfeld, das Wasserschutzgebiet Süderelbmarsch / Harburger Berge und Wasserwerke Heimfeld im sogenannten Aufsuchungsgebiet „Vierlande“ mit einer Gesamtgröße von 150 km². Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat ohne Not und stichhaltige Begründung gegen den Einspruch der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt dem Antrag von BEB Erdgas und Erdöl GmbH, vertreten durch Exxon Mobil, auf die Erteilung der bergrechtlichen Erlaubnis für die Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen gemäß § 7 BbergG stattgegeben. Damit besteht große Gefahr, dass nach drei Jahren die Aufsuchung in Form von konkreten Probebohrungen stattfinden kann. Sollten sich dann Erdgasvorkommen unter Wohnhäusern finden lassen, so können laut geltendem Bergrecht die Eigentümer enteignet und
Fracking auch in Heimfelder Wohngebieten zur Realität werden. Auch Erdbeben und damit Bergschäden an Häusern und Grundstücken können sich ereignen; die Beweislast liegt dabei bei den Geschädigten. Grundstückseigentümer und Hausbesitzer haben kein Recht, bergbauliche Bohrungen auf und unter ihrem Eigentum zu verbieten. Hamburger Makler berichten Wertverluste von Immobilien in Fracking-Gebieten.
Das Wort “Fracking” bezeichnet das Aufbrechen von festem Gestein durch das Einpressen von Flüssigkeit unter Druck bis zu 1600 bar. Das Gestein, in dem Erdgas oder Erdöl fest in winzigen Poren eingeschlossen ist, bekommt Risse, durch die Gas oder Öl zum Bohrloch fließen und gefördert werden können. Fracking ist eine Gefahrenquelle für unsere Umwelt und vor allem für unser Grund-und Trinkwasser!
Die moderne Bohrtechnik ermöglicht es, auch horizontal, also waagerecht zu bohren, und zwar kilometerweit. Auf die Weise ist es möglich, eine gas-oder ölführende Gesteinsformation systematisch und flächendeckend aufzubrechen und den Bodenschatz auszubeuten. Zum Fracken wird in der Regel Trinkwasser verwendet, das mit Stützmittel (Quarzsand oder industrielle Keramikkügelchen) und einer Mixtur aus teilweise sehr giftigen Chemikalien vermischt wurde.
Auch aus diesem Grund fordert die Bürgerinitiative in Harburg „Weg von fossilen Brennstoffen, hin zur regenerativen Energie“, und beteiligt sich am 22. März mit einem Bus an der Energiewende-Demo in Hannover.
Infos und Kontakt im Web:
http://www.bi-ffh-harburg.de
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