Fortbildung für Pädagogen: Zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen psychisch kranker Eltern

„Wie auf einem anderen Planeten“ - Zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen psychisch kranker Eltern (Foto: © spwidoff - Fotolia)
Hamburg: Regionales Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ) Süderelbe | Für die Kinder psychisch erkrankter Mütter oder Väter bedeuten die Krisenzeiten ihrer Eltern oft mächtige Einschnitte in der eigenen Biographie. Was brauchen diese Kinder und Jugendlichen, um sich von familiären Sorgen zu erholen, um neues Vertrauen und Zuversicht zu entwickeln?
In der eintägigen Fortbildung gibt die Pädagogin und Psychologische Psychotherapeutin Gyöngyvér Sielaff Einblicke in die Erlebniswelt seelisch erkrankter Eltern und ihrer Kinder und erläutert, worauf Pädagogen bei der Kommunikation mit betroffenen Familien achten sollten. Entwicklungspsychologische Aspekte werden ebenso thematisiert wie mögliche Be-wältigungsstrategien der Familien und Handlungsansätze von Unterstützungsangeboten. Auch Konzepte der „Peer-Arbeit“, bei denen krisenerfahrene Eltern seelisch erkrankte Mütter oder Väter unterstützen, werden diskutiert.

Termin: Samstag, 22.11.2014, 10 bis 17 Uhr
Referent: Gyöngyvér Sielaff, Pädagogin und Psychologische Psychotherapeutin in der Sozialpsychiatrischen Psychosen-Ambulanz und Krisentagesklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf
Ort: Bildungsbereich des ReBBZ Süderelbe (ehemalige Frieda-Stoppenbrink-Schule), Neuwiedenthaler Straße 4, 21147 Hamburg
Veranstalter: Regionales Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ) Süderelbe und das Projekt „heimspiel. Für Bildung“ der Joachim Herz Stiftung und der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
Teilnahmebeitrag: 10 Euro (Barzahlung vor Ort)
Anmeldungen bitte an: neuwiedenthal@heimspiel.org oder unter Tel. 040/533295-71
Für Rückfragen und Anregungen: Claudia Ludwigshausen, ReBBZ Süderelbe, Tel. 040/428893-04

Eine für alle − alle für eine. Bildung und Erziehung in Süderelbe
– Regionale Veranstaltungsreihe –


Gute Zusammenarbeit und abgestimmtes Handeln sind bei der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen wichtig. Die notwendige Kooperation von Akteuren wie Eltern, Lehrern, Vereinen oder Behörden scheitert im Alltag jedoch oft an überlasteten Teams und eingefahrenen Wegen. Die Veranstaltungsreihe „Eine für alle. Alle für Eine“ wirkt dem entgegen: Sie setzt Impulse, macht lokale Kompetenzen sichtbar und stärkt das regionale Netzwerk. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Anregungen!
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