Osterstraßenfest: Was ändert sich?

Partymeile Osterstraße: Nach dem Umbau gab es böse Überraschungen für die Veranstalter des Osterstraßenfest. Foto: archiv/cvs

Platzmangel zwingt Veranstalter zu Neuerungen

Carsten Vitt, Eimsbüttel

Das Wichtigste vorweg: Das Osterstraßenfest findet statt – trotz Baustelle und Platznot. Am Sonnabend und Sonntag, 29. und 30. April, wird auf Eimsbüttels zentraler Einkaufsmeile von früh bis spät gefeiert. Der Umbau der Straße beschert den Veranstaltern aber einige Probleme. Weil die Parkbuchten nun kleiner sind, ist es schwieriger geworden, die Stände zu verteilen. Laut Gene Birke vom Veranstaltungsservice Schankwerk haben die Veranstalter derzeit Einbußen von etwa 25 Prozent bei gewerblichen Ständen und etwa 40 Prozent bei Flohmarktständen. Der Überblick, was wo ist:

– Der beliebte Flohmarkt fällt kleiner aus. Im unteren Bereich zwischen Schulweg und Emilienstraße (zwischen den Hausnummern 32 und 60) ist entlang der Gehwege kein Platz für Stände. Als Alternative dazu gibt es daher zwischen Schopstraße und Methfesselstraße einen Bereich nur mit Flohmarktständen.
– Zwischen Schulweg und Emilienstraße werden vor allem Gastronomie-Stände sein. Dort bieten Craftbierbrauer und Foodtrucks ihre Produkte an. Zudem ist dort eine Kleinkunstbühne geplant.
– Zwischen Hellkamp und Schopstraße sind auf Grund der aktuellen Baustelle weder gewerbliche Stände noch Flohmarktstände geplant. „Dies könnte sich spontan ändern, je nach Baufortschritt“, so Birke.
– Erstmalig wird der Unnapark in das Fest mit einbezogen. Dort werden Fahrgeschäfte und Attraktionen für junge Besucher und Familien aufgebaut – zum Beispiel Kinderkarussel, Entenangeln, Trampolin, Hüpfburg und ähnliches. Auch der HSV soll sich dort vorstellen.
„Insgesamt wird das diesjährige Osterstraßenfest anders als in den vorangegangenen Jahren, aber in jedem Fall ist es einen Besuch wert“, ist Birke überzeugt.
Das Elbe Wochenblatt wird rechtzeitig vor dem Fest über den aktuellen Stand und weitere Neuerungen berichten.

❱❱ www.osterstrassenfest.com

Finanzdeal
Es gibt weniger Platz für Stände, vor allem große Buden passen nach dem Umbau der Fahrbahn, der Gehwege und der Parkbuchten an der Osterstraße nicht mehr hin, erklärt Mitveranstalter Gene Birke. Sein Veranstaltungsservice Schankwerk und der Verein Osterstraße hatten deshalb auch an eine Absage gedacht, sich dann aber doch dafür entschieden, das Fest anzumelden. Möglich wurde dies vor allem durch einen Finanzdeal: Der Verein Osterstraße verzichtet auf seinen Anteil an den Einnahmen aus dem Fest, da sonst das finanzielle Risiko für den Mitveranstalter Schankwerk zu groß geworden wäre. Um wieviel Geld geht es? Dazu schweigt der Verein. CV
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