Zurück auf der Erfolgsspur

Poseidons Jakob Haas machte gegen Warnemünde zwei Tore und will im Stadtderby gegen den HTB möglichst viele Treffer erzielen Foto: jens witte

Wasserball: Poseidon kehrt mit 15:7-Erfolg aus Rostock zurück –
Jetzt mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze

Von Rainer Ponik.
Vor einer Woche hatten die Wasserballer des SV Poseidon in der Wilhelmsburger Inselpark-Schwimmhalle gegen Hildesheim einen sicher geglaubten Sieg verspielt. Gegen Aufsteiger Warnemünde fand das Team beim 15:7-Erfolg jetzt zurück in die Erfolgsspur.
Zuvor hatte Trainer Sven Reinhardt seine Spieler vor Überheblichkeit gewarnt, denn zuletzt konnte Warnemünde nach einem 13:12-Sieg bei der Bundesligareserve der Spielvereinigung Laatzen den zweiten Saisonerfolg feiern.
Ein Sieg war für die „Meeresgötter“ Pflicht, um im Titelkampf weiterhin die besten Chancen zu haben. „Um in Rostock Vollgas geben zu können, haben wir die Trainingsintensität in den letzten Tagen vor dem Spiel ein bisschen heruntergefahren“, erzählt Sven Reinhardt.
Bis zur Halbzeitpause ließen die Gäste keinen Zweifel daran, dass sie das Spiel unbedingt für sich entscheiden wollten. Nachdem Poseidon bis zum Seitenwechsel einen scheinbar sicheren 7:1-Vorsprung herausgeworfen hatte, schlichen sich im Gefühl des sicheren Sieges einige Unaufmerksamkeiten ins Spiel des SVP ein, sodass Warnemünde die zweite Spielhälfte nahezu ausgeglichen gestalten konnte.
Beste Torschützen beim klaren 15:7-Erfolg waren Patrick Weik (7 Treffer) und Philipp Barenberg (3).
„Wenn wir Nordmeister werden und uns im Aufstiegsturnier durchsetzen wollen, müssen wir unsere Leistung weiter steigern“, weiß Mannschaftskapitän Alexander Weik. Mehr Freude als über den eigenen Sieg kam auf, als bekannt wurde, dass Hellas Hildesheim sein Spiel bei der Bundesligareserve der White Sharks Hannover knapp mit 12:13 verloren hatte.
Durch den Patzer des ärgsten Konkurrenten konnte der SV Poseidon sein Punktepolster vor Hellas auf fünf Punkte ausbauen. In der nun folgenden zweieinhalbwöchigen Spielpause will der SVP für die Ligaendspurt neue Kräfte sammeln. Danach trifft der Spitzenreiter am 14. März im Hamburger Stadtderby auf Schlusslicht HTB 62. Klar, dass für den SVP auch in diesem Spiel nur ein weiterer Sieg zählt.
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