Zu wenig Biss!

Augen zu und durch: Viel zu selten konnten sich die Fischbeker wie hier Dennis Schoof (2. v.l.) und Matthias Steinkamp gegen die zupackende Herzhorn Abwehr durchsetzen. Foto: rp

Handball-Oberliga: TV Fischbek
weiter Schlusslicht

Von Rainer Ponik.
Oberliga-Aufsteiger TV Fischbek hat die Vorrunde mit einer bitteren 25:31-Niederlage gegen den MTV Herzhorn abgeschlossen. Vor 170 Zuschauern konnten die Gastgeber den Steinburgern nur in der Anfangsphase Paroli bieten. Nach einer ausgeglichenen Viertelstunde (5:5) zogen die Gäste bis zur Halbzeit auf 14:10 davon. „Wir spielen uns viele gute Chancen heraus, sind im Abschluss aber nicht clever genug“, kommentierte Ligamanager Jens Kabuse die erste Halbzeit. Seine Hoffnung auf Besserung erfüllte sich im zweiten Spielabschnitt aber nicht. Im Gegenteil: Dennis Schoofs Doppelpack direkt nach Wiederanpfiff beantwortete Herzhorn mit ein paar klug vorgetragenen Angriffen, die jeweils mit Torerfolgen abgeschlossen werden konnten. So baute der MTV seine Führung schnell auf 19:12 und später gar auf 23:14 aus. Erst als Herzhorn einen Gang zurück schaltete, konnte sich der TVF ein wenig herankämpfen.
Beste Torschützen für den TVF, dessen Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz sich durch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten auf vier Punkte vergrößert hat, waren Alexej Kisilev (acht Treffer) und Dennis Schoof (vier Treffer). „Mit so wenig Biss können wir die Klasse allerdings nicht halten“, zeigte sich Jens Kabuse von der Leistung der zweiten Hälfte enttäuscht.
Vor allem, dass die Rückraum-asse Peter Misiak und Marius Kabuse verletzungsbedingt fehlten, machte sich wieder einmal nachteilig bemerkbar. „Ich hoffe sehr, dass beide in zwei Wochen wieder einsatzbereit sind“, so Jens Kabuse. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind ohne die beiden Leistungsträger sehr viel geringer.
Bevor es so weit ist, wird das Team von Trainer Roman Judycki im nächsten Heimspiel am kommenden Sonnabend in der Arena Süderelbe (18.30 Uhr, Neumoorstück) auf Tabellenführer DHK Flensborg treffen. Jens Kabuse: „Dann können wir mal befreit aufspielen, da von uns gegen diesen Gegner niemand Wunderdinge erwartet.“
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