Zeit für ein Wunder

Jessica Krause – hier beim Sprungwurf – zählt zu den Hoffnungsträgern des TV Fischbek, den wohl nur noch ein kleines Handballwunder vor den Abstieg in die Landesliga retten kann. Foto: rp

Handball: Für Fischbeks Damen rückt nach der siebten Niederlage in Folge der Abstieg immer näher

Von Rainer Ponik.
Sie rackerten und kämpften, doch nach 60 Minuten standen die Hamburg-Liga-Handballerinnen zum siebten Mal in Folge mit leeren Händen da.
Gegen Oberligaabsteiger SG Niendorf/Wandsbek lag das Team von Jonas Kaucikas schnell mit 1:4 hinten, kämpfte sich dann aber auf 8:10 heran - und unterlag am Ende 25:31. „Wir erlauben uns einfach zu viele technische Fehler!“, ärgerte sich Jonas Kaucikas.
25 Fehlversuchen im Angriff standen 18 erfolgreiche Tempogegenstöße der Gäste gegenüber, die so zu einfach herausgespielten Treffern kamen. „Es hilft nichts, jetzt den Kopf in den Sand zu stecken“, weiß Jonas Kaucikas. Eine mehrwöchige Weihnachtspause ermöglicht es dem Team, im Training an den Schwächen zu arbeiten. Außerdem soll die
Rückkehr mehrerer derzeit verletzter Spielerinnen für neue Hoffnung im Abstiegskampf sorgen. Ob ein Sieben-Punkte-
Rückstand in den letzten elf Saisonspielen noch wett gemacht werden kann? „Wir haben in der Vergangenheit schon gezeigt, dass wir auch positive Serien starten können“, hat Jonas Kaucikas die Hoffnung auf den Klassenerhalt jedenfalls noch nicht aufgegeben.
Den begehrten zehnten Tabellenplatz nehmen derzeit die Lokalrivalinnen der SG Wilhelmsburg ein. Das Team von Trainer Sven Petersen ließ im bisherigen Saisonverlauf erneut Konstanz vermissen und konnte auch erst zwei von sechs Heimspielen gewinnen. Nach der 15:18-Auswärtsniederlage bei der SG Bergedorf/ Vier- und Marschlande tauschte man mit dem Gegner die Tabellenplätze. Dank des großen Abstands zu den Abstiegs-plätzen hält sich der Ärger über die siebte Saisonniederlage in Grenzen. Auch in Wilhelmsburg will man die jetzt folgende Spielpause nutzen, um im Training daran zu arbeiten, die spielerischen Leistungen zu verbessern.
Relativ gelassen darf das Fischbeker Herrenteam dem weiteren Saisonverlauf entgegenblicken. Nach zwei knappen Niederlagen in Folge besiegte der TVF Aufsteiger HSG Pinnau im letzten Spiel des Jahres glatt mit 30:22-Toren und verteidigte dadurch den zweiten Tabellenplatz.
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