York Schumacher hört auf

Max Bonz (r.) zählt mittlerweile zu den erfahreneren Spielern im Zweitligateam der TGH, die auch in diesem Jahr wieder den Klassenerhalt erreichte. Foto: rp

Hockey: TGH-Coach übergibt nach fast vier Jahren sein Amt an Alexander Otte

Von Rainer Ponik.
Als York Schumacher die Heimfelder Hockeyherren vor fast vier Jahren übernahm, war dies eigentlich nur als Zwischenlösung gedacht. Doch Trainer und Mannschaft harmonierten sehr gut, so dass der erfahrene Coach weitaus länger als gedacht an der Seitenlinie blieb. Nach dem Abschluss der Hallenspielzeit zog Schumacher nun aber einen Schlussstrich.
„Es ist der richtige Zeitpunkt, das Team zu übergeben, denn die berufliche Belastung ist mir zu groß geworden“, begründet der 49-Jährige seinen Entschluss. Der TG Heimfeld wird der
Hockeynarr, der vor seiner Zeit in Heimfeld für den Deutschen Olympischen Sportbund als Trainer und Ausbilder in Ägypten arbeitete, aber als Geschäftsstellenleiter und künftiger Coach der Knaben B erhalten bleiben.
Unter der Regie von York Schumacher feierten die Heimfelder Herren große Erfolge. Nachdem unter dem Hallendach der Aufstieg in die 2. Bundesliga geglückt war, verpasste die TGH ein Jahr später als Vizemeister nur knapp den Durchmarsch in die höchste deutsche Spielklasse. Außerdem wurde die TGH Hamburger Hallenmeister und Regionalligazweiter auf dem Feld.
Trotz eines Umbruchs im
Teams - vier langjährige Leistungsträger verließen die Mannschaft – wurde auch in der laufenden Zweitliga-Spielzeit schon frühzeitig der Klassenerhalt gesichert.
Beim Versuch, dem Trainer im letzten Spiel einen Sieg zu schenken, scheiterten die Schumacher-Schützlinge. Ausgerechnet gegen den schon als Absteiger feststehenden Rahlstedter HTC gab es in heimischer Halle eine 6:7-Pleite. Tobias Dibbern und Dennis Sievert trafen doppelt, auch Max Bonz und Till Augustin (1. Saisontreffer) netzten ein.
Von sechs Ecken landete aber nur eine im Tor. Zudem ließ Max Bonz eine Siebenmeterchance ungenutzt. Weil Heimfeld zudem auch noch bei gleich vier Pfostentreffern das Pech am Schläger klebte, reichte es nicht zum Punktgewinn.
„Diese unnötige Schlappe kann aber auch nicht verhindern, dass ich mich an die Zeit mit dem Team, das ich in gutem Zustand an Alexander Otte weitergebe, immer gern erinnern werde“, zog York Schumacher eine positive Bilanz.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.