"Wir werden etwas anderes machen“

Im Dialog: Thorsten Bettin (links) und Sven Lührs. Foto Waldemar Düse

Warum sich Altenwerder und Trainer Thorsten Bettin trennen.

Waldemar Düse – Egal, wie die Saison für den Fußball-Bezirksligisten FTSV Altenwerder endet, an ihrem Ende wird auch das Ende der langjährigen Zusammenarbeit des Klubs mit seiner sportlichen Leitung – „Liga-Manager“ Sven Lührs und Trainergespann Thorsten Bettin/Manuel Garcia – stehen. „Ob Platz eins oder sieben spielt keine Rolle, in jedem Fall werden wir etwas anderes machen“, bekräftigt Lührs.
Soweit besteht Einigkeit. Die in der vergangenen Woche an dieser Stelle aufgeführten Gründe stimmten aber mitnichten. Darauf legt Lührs großen Wert. „Es sind nicht die angedeuteten beruflichen Gründe gewesen, das hat sich mittlerweile wieder verschoben. Die Gründe liegen allein im sportlichen Bereich.“ Soll heißen, unterschiedliche Auffassungen zwischen Vereinsspitze und den dreien über den weiteren Weg haben sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner bringen lassen. „Die beiden möchten nun neue Aufgaben übernehmen.“ Ob im Duo oder weiterhin mit Lührs gemeinsam, sei noch offen. „Das ist noch unklar. Es kann, muss aber nicht“, so Lührs. „Für uns war schon seit längerem klar, dass wir den Landesliga-Abstieg wieder reparieren wollten und dann gehen.“
Das Erreichen des ehrgeizigen Ziels hält Lührs weiterhin für möglich. Die Favoriten seien aber eher Inter Hamburg und der TSV Neuland.
Wesentlich dürftigere Brötchen werden dagegen schon seit längerem beim Kreisligisten ESV Einigkeit gebacken. An der Dratelnstraße waren Thorsten Bettin und Manuel Garcia zu besseren Zeiten zwischen 2007 und 2010 tätig. Die Wilhelmsburger kämpfen auf dem vorletzten Tabellenplatz verzweifelt gegen den Absturz in die Kreisklasse. Das Sportgericht hat nun wie erwartet für drei Punkte gesorgt. Am 31.Januar war die Partie gegen das abgeschlagene Schlusslicht Moorburg beim Stande von 5:1 für die Wilhelmsburger 20 Minuten vor Schluss abgebrochen worden. Der Grund soll eine versuchte Kopfnuss eines Moorburger Spieler gegen den Schiedsrichter gewesen sein.
Etwas tiefer in die Tasche greifen muss der Tabellenzweite Zonguldakspor: „Wegen unsportlichen Verhaltens von Vereinsmitgliedern und Nicht-Erfüllung sportgerichtlicher Auflagen“ dürfen 750 Euro an den HFV überwiesen werden.
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