„Wir können mithalten!“

Anna Baeckler brachte ihr Team in der Schlussphase noch einmal auf 19:21 heran und war im Spiel gegen den TSV Ellerbek mit insgesamt sechs Treffern die erfolgreichste Torschützin ihres Teams. Foto: rp

Handball: Oberliga-Damen der SG Wilhelmsburg
verkaufen sich in der höheren Spielklasse gut

Von Rainer Ponik.
„Die 21:25-Niederlage war zwar total unnötig, wirft uns aber auch nicht um!“, zog Sven Petersen nach dem Schlusspfiff des Handball-Oberligaspiel seiner Wilhelmsburger Handballerinnen gegen den TSV Ellerbek eine kurze Bilanz.
Nach ausgeglichener Anfangsphase nutzten die Gäste eine zehnminütige Schwächeperiode der SGW, um den Vorsprung von 6:4 auf 10:4 auszubauen. Lange Zeit sah der TSV wie der sichere Sieger aus, doch kurz vor dem Ende konnte Anna Baeckler den Aufsteiger durch zwei Treffer in Folge auf 19:21 heranbringen. Die etwa 120 Fans in der Halle Dratelnstraße feuerten ihr Team noch einmal lautstark an, doch am Ende setzte sich der TSV Ellerbek durch. Beste Torschützinnen der SGW waren Anna Baeckler (6 Treffer) und Anne von Holten (4). „Wir haben zwar gut verteidigt, uns aber einfach zu viele technische Fehler und Fehlwürfe geleistet“, so Sven Petersen.

In den wichtigen Partien
behielt die SGW die Oberhand


Trotz der Niederlage hat die SGW in den ersten fünf Oberligapartien gezeigt, dass sie in der höheren Spielklasse durchaus mithalten kann. Niederlagen gegen Spitzenteams wie AMTV und TSV Wattenbek waren einkalkuliert. In den wichtigen Partien gegen den FC St.Pauli oder die HG Norderstedt, die mit der SGW um den Klassenerhalt kämpfen, behielten die Elbinsel-Handballerinnen aber die Oberhand.
„In manchen Situationen fehlt uns zwar noch die Kaltschnäuzigkeit und das Durchsetzungsvermögen, aber insgesamt befinden wir uns auf einem guten Weg“, ist Sven Petersen, der die gute Moral und den kämpferischen Einsatz seiner Schützlinge lobte, sicher.
Schon am kommenden Sonnabend, 5. November, will die SGW, die mit 4:6-Zählern derzeit den zehnten Tabellenplatz belegt, wieder Punkte sammeln. Im Auswärtsspiel beim Bredstedter TSV, der bislang erst eines von fünf Spielen gewinnen konnte und dadurch nur Tabellenvorletzter ist, wollen die Wilhelmsburgerinnen mutig und selbstbewusst auftreten, damit sie am Ende nicht mit leeren Händen aus Nordfriesland zurückkehren müssen.
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