"Wilhelmsburg war platt"

Fußball-Bezirksliga: SVW verspielt gegen Süderelbe II eine 3:0-Führung

Von Waldemar Düse. Hamburg-Süd.
Einen herausragenden Auftritt legte Panteras Negras zum Saisonstart der Fußball-Bezirksliga Süd am Rotenhäuser Damm hin. Bei Grün-Weiss Harburg lief dagegen so gut wie nichts zusammen. Panteras´ auffälligster Akteur beim 4:1-Erfolg war Kevin Gebhardt, der zwei Tore beisteuerte. Neuzugang Aziz Akyol und Gökhan Durak trafen ebenfalls ins Tor. Durak später noch einen Gegenspieler und ging dafür mit Rot. Yasin Tauscher erzielte den Grün-Weiss-Treffer .
Ob es ebenfalls nur ein „rabenschwarzer Tag“ war, wie Einigkeits Trainer Teodore Fici nach der 2:4-Pleite im Dratelnstraßen-Derby gegen Kosova sagte, wird man sehen. Kosova indes tat schon einiges, um seinen Ruf als Aufstiegsfavorit zu untermauern
Viel Geduld musste Trainer Alexander Reckewell aufwenden, ehe der 2:0-Auftakterfolg des HSC gegen den Staffel-Neuling Fatihspor unter Dach und Fach war (Tore: Lukasz Sosnowski, Stefan Töbelmann). Ebenfalls 2:0 entschied der HTB sein erstes Punktspiel bei Sporting für sich. Kyrill Schneider und Thomas Hanke per Handelfmeter stellten die Geduld des neuen Co-Trainers „Max“ Zulfic und des noch in Dänemark urlaubenden Coaches Ingo Brussolo nicht ganz solange auf die Probe.
„In der ersten Hälfte haben wir Lehrgeld bezahlt“, sagte Trainer Michael Hinrichs nach dem 3:3 des Aufsteigers FC Süderelbe II beim SV Wilhelmsburg. Die Wilhelmsburger hatten bereits 3:0 geführt (Tore: Panagiotis Panagiotoudes, Tobias Kannen, Tim Nowotny) ehe Cem Ulasogolu (2) und Marco Moor noch den Ausgleich schafften. „Hätte die Partie noch länger gedauert, hätten wir noch gewonnen. Wilhelmsburg war nämlich platt“, so Hinrichs.
Ein wenig aussagekräftiges 1:1 erreichte Landesliga-Absteiger Este 06/70 bei Dersimspor. Den Führungstreffer der Gastgeber durch Emrah Tanriver konterte Yükünc.
Ebenfalls ein 1:1 erkämpfte sich Aufsteiger FC Türkiye II beim TSV Neuland. Aus einem Haufen guter Möglichkeiten machte auf Seiten Neulands nur Marc Greve ein Tor. Die Strafe folgte nach dem Seitenwechsel, als die spielerisch gefälligen Wilhelmsburger die Gastgeber in die eine oder andere Verlegenheit stürzten und durch Ilhan Kurtulbas zum Ausgleich kamen.
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