Vier Platzverweise, aber "kein unfaires Spiel"

Auch der Schiedsrichter schaut genau hin, wenn Panteras-Torjäger Kadem Karakus Maß nimmt. Foto: Düse

Fußball-Bezirksliga: Viel los beim torlosen Remis zwischen Kosova und Dersimspor

Von Waldemar Düse.
Mit einem Wechsel an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga Süd endet das erste Halbjahr der Saisson 2012/13. „Schuld“ daran ist das torlose Unentschieden zwischen dem Ex-Spitzenreiter Kosova und dem Tabellenvierten Dersimpor. Trotz des 0:0 lieferten sich beide Kontrahenten ein intensives Duell. Beleg: Platzverweise gegen Dersimspors Emrah Tanriver, Ahmad Raji und Ulas Yelörgrü sowie Kosovas Nurettin Yesilmen. Für beide Seiten dennoch kein unfaires Spiel.
Nutznießer war der HTB, der mit einem 8:2 gegen Einigkeit aber auch das Seinige zum Überwintern auf der Meisterposition beitrug. Tore: Marco Oliveira (ET), Kirill Scheider 2.; Thomas Hanke, Maik Wietrek, Andreas Aschendorf, Radoslaw Was, Dennis Grot. Für Einigkeit trafen Maurizio Scalisi und Hendrik Hellmig. „Aber trotzdem schwingt bei mir Stolz über die Leistungen meiner Mannschaft während der bisherigen Saison mit“, sagte HTB-Coach Ingo Brussolo.
Mit der Hälfte der Treffer begnügten sich der SV Wilhelmsburg und Panteras Negras. „Unsere zweite Halbzeit war zum Vergessen. Aus 70 bis 80 Prozent Spielanteilen muss man einfach mehr machen“, kommentierte der SVW-Trainer Peter Lascheit den Erfolg gegen den ASV, der zweimal Rot kassierte – und Tore von Tobias Kannen, Kevin Pieschek (2) und Vasco Zawada. Pieschek brachte dabei das Kunststück fertig, bei seinem zweiten Tor innerhalb weniger Sekunden den Keeper, danach den Pfosten und dann die Latte zu treffen, ehe er das Kunstleder doch noch ins Tor bugsierte.
Etwas „außer Form“ präsentierte sich diesmal Kadem Karakus. Am vergangenen Wochenende noch fünffacher Torschütze, steuerte er zum 4:1 seiner Panteras Negras gegen den HSC nur drei Treffer bei und schraubte als bester Liga-Torschütze – gemeinsam mit dem HTBer Dennis Grot – sein Konto auf 20 Treffer.
Ein schwacher HSC der mit seinem letzten Aufgebot angetreten war, glänzte nur durch Gelb-Rot gegen Erhan Gerdan und Isa Elvan. Durch viel Glück, einem Tor von Gerrit Weßeloh und verbesserungsfähiger Chancenverwertung des Gegners sicherte sich Grün-Weiss ein 1:0 gegen den TSV Neuland.
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