TVF-Damen gelingt Überraschung

Esther Poku bot nach einer gerade überstandenen Bänderverletzung eine gute Leistung und erzielte beim 26:25-Erfolg in Poppenbüttel fünf Tore. Foto: rp

Handball: Kaucikas-Team siegt im Spitzenspiel in Poppenbüttel

Von Rainer Ponik.
Die knappsten Siege gehören oft zu den schönsten. Das war beim überraschenden 26:25-Sieg der Fischbeker Hamburg-Liga-Handballerinnen in Poppenbüttel so. Nach frühem 1:4-Rückstand fand der TV Fischbek, der zuvor schon fünf der letzten sechs Partien für sich entschieden hatte, schnell ins Spiel und lieferte sich mit den Gastgeberinnen von der SG Hamburg-Nord einen offenen Schlagabtausch.
Die Zuschauer sahen am Tegelsbarg ein spannendes Spiel., in dem der Tabellenzweite zur Halbzeit mit 15:11 vorn lag. Das Blatt wendete sich, weil der TVF in der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel nur noch ein Gegentor zuließ. Weil auch im Angriff flüssig kombiniert wurde, gingen die Fischbekerinnen mit 19:16 in Führung.
Die Gastgeberinnen versuchten alles, um die gut formierte Deckung der Gäste ins Wanken zu bringen, aber nachdem auch der letzte Freiwurf abgeblockt werden konnte, kannte die Freude auf Seiten des TVF keine Grenzen mehr. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, freute sich TVF-Trainer Jonas Kaucikas. In einem starken Team waren Linksaußen Kim Voß (7 Tore), Torjägerin Esther Poku (5) und Johanna Misiak (4) diesmal die treffsichersten Spielerinnen.
Betrübte Gesichter gab es dagegen bei den Lokalrivalinnen von der SG Wilhelmsburg, die vom Auswärtsspiel beim Ahrensburger TSV II mit leeren Händen zurückkehrten. Trotz schwacher Leistung hielt die SGW bis zum 10:10 noch gut mit, doch dann zog der ATSV auf 17:10 und später gar auf 23:14 davon, ehe Wilhelmsburg in der Schlussphase noch auf 21:25 verkürzen konnte. „Das war einfach nur grottenschlecht“, schüttelte SGW-Coach Sven Petersen fassungslos den Kopf.
Beste Torschützin in Reihen der Wilhelmsburgerinnen war Chantal Petersen (5 Treffer), die nach einer Verletzungspause erstmals wieder ein Spiel bestritt. Im Heimspiel gegen den Eimsbütteler TV will die SG sich am kommenden Sonnabend (16 Uhr, Dratelnstraße) für die schwache Vorstellung rehabilitieren.
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